Elke Baum   *   Kunsthandwerker-Agentur
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Kunsthandwerker

36. Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank mit 160 Ausstellern um die Trittauer Wassermühle am 01.- 03. Oktober von 10 - 18 Uhr

Hier die Videovorschau auf unseren Kunsthandwerkermarkt. (Die laufende Konzertvorschau können Sie durch einfaches Anklicken zum Schweigen bringen - ganz oben auf der Seite.)

Seit über drei Jahrzehnten gilt der Besuch des Kunsthandwerkermarktes zum Erntedank in und um die Trittauer Wassermühle für zehntausende Besucher als ein MUSS und gilt als Anziehungspunkt für Liebhaber des individuellen Kunsthandwerks und Lebensstils.

160 Kunsthandwerker und Aussteller reisen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland seit 1980 am ersten Oktoberwochenende an die Trittauer Wassermühle, um drei Tage lang ihre Arbeiten anzubieten.

Hans-Josef Altmann - 'Der Gutenberg'
'Der Gutenberg'

Die Besucher können dem Glasbläser, Keramiker oder Töpfer an der Drehscheibe, Stiftedrechsler, Drechsler, Spekulatiusbrettschnitzer, Buchdrucker, Bürstenmacher, Tiffany Designerin und vielen anderen beim Arbeiten über die Schulter schauen.
Traditionelles Handwerk, Kreativität, Lebenskunst und Individualität sind das Konzept dieser 160 Kunsthandwerker und Künstler in und um die historische Trittauer Wassermühle.

Sie präsentieren Ölbilder, Aquarelle, Lesemagnete aus selbst kreierten Aquarellen, 3D Faltkarten, Fotoarbeiten, Tiffanyarbeiten mit Bleiverglasung, Glasobjekte, Skulpturen und Objekte aus Holz, Stein und Kupfer, modellierte Steine aus Granit, Sandstein und Marmor.

Präsentiert werden weiterhin künstlerisch gestaltete Hüte für Damen oder wetterfeste Herrenhüte, handgewebte Jacken und Westen, Textilaccessoires und tragbare Mode aus Designerwerkstätten für alle Größen, maßgeschneiderte Lederkleidung und Accessoires nach Maß von höchster Qualität und Individualität, AMANDA Naturmode, selbst gefertigte Strickaccessoires und Filzarbeiten, selbst genähte Kindermode, handgefertigte Perlsacktiere, Kupferobjekte und Metallkunst, hochwertiger Schmuck aus Gold, Silber, und Perlen, Edelsteine, Mineralien, Schmuck aus Tafelsilber, Blattgold auf Naturfunden, bäuerliche Gebinde, Trockenfloristik aus Naturmaterialien und Seidenblumen, Holzspielzeug, Holzobjekte, Deko Objekte aus Treibholz, Moorwurzeln und schwedische Dekorationen, Schaffelle, dekorative Seifen aus eigener Herstellung, Keramiken für Haus und Garten, Aufbaukeramik, an der Töpferscheibe gedrehtes blaues Gebrauchsgeschirr, Designer Taschen aus eigenen Werkstätten, Dänische Wohnaccessoire und italienische Gartenmöbel, selbst hergestellte Seifen und viel Kunsthandwerkliches mehr.

Auf der ALDI Veranstaltungsfläche bieten Aussteller vor Ort frisch gebundene Herbstdekorationen, für Gartenliebhaber , Dekorationen und Metallarbeiten für Haus und Garten, Gartenmöbel, Lichtobjekte und Wohnambiente an.

Selten gewordene traditionelle Handwerke werden auf dem Trittauer Kunsthandwerkermarkt vorgeführt und einige werden Ihnen an dieser Stelle vorgestellt:

Renate Hirschoff mit Tiffanyarbeiten
Renate Hirschoff mit Tiffanyarbeiten
Renate Hirschoff aus Hamburg mit Tiffanyarbeiten & Bleiverglasung 1.JPG

Renate Hirschhoff aus Hamburg erklärt das Tiffany- und Bleiglashandwerk und arbeitet es in der Trittauer Wassermühle vor.

Glasbläser Hans Harder aus Petershagen führt am Ofen die Kunst des Glasblasens vor. Jugendliche und Kinder dürfen auch am Herstellen von Glasobjekten teilnehmen, ihre Farbe bestimmen und diese mit nach Hause nehmen.

Anton van der Aar
Anton van der Aar

Anton van der Aar aus Holland schnitzt Spekulatiusmodel nach überlieferten Vorlagen und backt Spekulatius nach traditionellen Rezepten vor der Wassermühle zum Probieren.

"Der Gutenberg" nennt sich Hans-Josef Altmann. Diesen genialen Erfinder aus dem Mittelalter möchte er mitsamt Druckerpresse, Handwerkszeug, mittelalterlicher Kluft und Geschichten rund um die Erfindung des Buchdrucks in der Wassermühle vorstellen. Mit einem originalgetreuen Nachbau der historischen Gutenberg Druckerpresse erklärt er anschaulich wie dieses Handwerk im 15. Jahrhundert entstand und vor allem, welche Auswirkungen es für die Verbreitung des meistgelesenen Buches der Weltgeschichte hatte. Wer sich von dieser faszinierenden Präsentation mitnehmen lassen möchte in die Welt des Mittelalters und der ersten gedruckten Bücher, ist hier herzlich eingeladen. Zu den Glanzpunkten des Kunsthandwerkermarktes zählt ebenfalls die Ausstellung alter Bibeln und Bibelseiten aus der Zeit der Handschrift und Übergangszeit von Handschrift zu Buchdruck.

Töpfer Eckart Mohr
Töpfer Eckart Mohr

Eckart Mohr zeigt an der Töpferscheibe wie blaues Alltagsgeschirr entsteht.
Dagegen setzt sich Ingrid Cordsen aus Kellinghusen seit nunmehr über zehn Jahren mit dem selbst gemischten Ton auseinander. Durchzogen von feinen Farbnuancen setzt sie den in Falten modellierten Ton als Dekoration auf die vorher getöpferten Grundmodelle. Den Effekt von übergeworfenen Tüchern hat sie gezielt für ihre Gefäße gewählt um eine Leichtigkeit, einen spontanen Stoffeffekt zu bewirken.

Holzdesigner Ludwig Glasmeyer
Holzdesigner Ludwig Glasmeyer

Nach seiner Ausbildung zum Tischler und einem Grundstudium in Innenarchitektur war Ludwig Glasmeyer aus Göhren ab 1990 als freischaffender Künstler mit eigenem Atelier tätig – erst im Münsterland, später in der Altmark und jetzt im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen. Er arbeitet mit heimischem Holz aus den umliegenden Wäldern Leuchtobjekte und Lampen. Das Holz wird in frischem Zustand (feucht) bearbeitet und dann sorgfältig getrocknet und geölt. Die Oberflächen seiner Objekte sind in der Regel mit den nachhaltigen biologischen Leinölprodukten der Firma Livos behandelt.

Die Holzwerkstatt von Thomas Nolte aus Satemin bringt seit 2007 immer wieder neue Getränkehalter für Bier, Wein, Champagner oder den Kaffeepott aus feinem Holz wie Buche, Ahorn, Mahaghoni, Esche, Erle und wechselnden Holzsorten hervor. Seine Getränkehalter nennen sich KaffeeTwin - KaffeeSolo - Weinhalter Romantik - Uni-Alleskönner - und beruhen samt und sonders auf Vorschlägen von Markt-Besuchern.

Akzente für den Garten setzt Christine Knopf aus Bleckede mit ihren Skulpturen aus Ytong und Metallelementen. Da die Skulpturen auf einem Dorn auf dem Sockel aufgesetzt sind, können sie vorsichtig gedreht werden, um aus den unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet zu werden, ohne den Sockel bewegen zu müssen. Wenn die Ytong-Skulpturen im Garten in einer lichtvollen Ecke platziert werden, kann sich im Morgen- oder Abendlicht ein Spiel von Licht und Schatten entfalten.

Wie entsteht eine Skulptur, Relief? Für Dirk Stimpfig aus Oberrot steht am Anfang die Idee. Darauf folgt die Skizze oder das Modell. Ist der passende Stein gefunden, wird diese in die Tat umgesetzt. Egal ob Marmor, Sandstein, Granit jeder Stein hat von Grund auf schon seine Besonderheit. Erst dann wird die grobe Form bestimmt - die Skulptur nimmt Gestalt an. Gegenüber gegossenem Kunststein, Betonwerkstein werden Dirk Stimpfigs Arbeiten aus einem massiven Stein gehauen und nicht zu tausenden reproduziert und als Massenware angeboten. Jedes Stück ist ein Unikat und in genau dieser Form auch kein zweites Mal erhältlich.

Seit über 20 Jahren arbeitet Kurt Hagedorn aus Coesfeld mit Kupfer, zunächst als autodidaktischer Hobbykünstler später als freischaffender Künstler. Das Metall Kupfer fasziniert und inspiriert ihn zu immer neuen Arbeiten. Kupfer setzt im Laufe der Zeit durch Witterungseinflüsse eine natürliche dunkel- bis schwarzbraune Patina an. Somit bedarf dieses Metall keinerlei Pflege. Kurt Hagedorn kombiniert Kupfer gern mit Glaskugeln.

Auch auf Bürstenmacher Hans Wilhelm Hintz aus Marburg warten seit vielen Jahren seine Kunden in Trittau. Er stellt aus ausschließlich natürlichen Werkstoffen seine über 600 unterschiedlichen Bürsten auf historischen Maschinen her.

Werner Hack aus Hamburg drechselt Schreibgeräte aus Edelholzarten an der Drehbank. Die natürliche Farbe und Maserung der Hölzer in Verbindung mit der Handarbeit lassen keine Übereinstimmung zu. So entstehen individuelle Unikate.

Besucher können die „Kleine Welt der Perlsacktiere“ von Uwe Stossno aus Rheurdt bewundern. Aus weichem Nicki-Stoff handgefertigt ist jedes Perlsacktier ein Unikat!

Günter Warnecke aus Hude stellt Schmuck aus Tafelsilber her. In seiner Werkstatt entstehen Kettenanhänger, Ringe, Armreifen und Ohrringe aus alten Silberbestecken. Seine Bearbeitungstechnik unterscheidet sich allerdings vom filigranen Vorgehen eines Goldschmieds. "Ich bearbeite meine Stücke im Schraubstock mit derben Hammerschlägen", erklärt er seinen Kunden.

Ausgefallene Hüte von Angelika Löbering
Ausgefallene Hüte von Angelika Löbering

Weiter geht es mit Mode und Accessoires.
Hüte zu designen und zu fertigen ist Angelika Löberings Leidenschaft. Schon als Kind fand sie ihre Mutter mit Hut besonders schön. Ihre ersten Hüte entstanden schon als Teenager auf der alten Singer-Nähmaschine ihrer Großmutter. Ihre heutigen Hut-Kreationen, vorwiegend Einzelstücke, arbeitet sie aus hochwertigen Haarfilzen oder Stroh. Sie sind nicht modischer Mainstream, trotzdem in keiner Weise altmodisch, sondern schmückend für Frauen jeden Alters. Sie sind individuell, künstlerisch gestaltet und tragbar. Angelika Löbering läßt sich gerne von den „Golden Twenties“ inspirieren und transferiert diesen Stil in die heutige Zeit. Von Hand modellierte, extravagante Formen gehören auch zu ihrer Kollektion. In diesem Jahr ist es Angelika Löbering gelungen, anlässlich der "London Hat Week" zwei ihrer Hüte in der "International Hatdesigner Exhibiton " in London auszustellen. Welche Ehre. Aber sie fertigt nicht nur Hüte. Ihr weiteres Highlight sind ihre Haarbänder. Durch die von ihr erdachte Verschlusstechnik, gestaltet aus Filzblüte und Blatt, benötigen sie weder Knopf noch Klettband. Sie fertigt sie aus verschiedenen Stoffqualitäten mit und ohne Muster in allen Farben. Sie eignen sich als Schutz gegen Kälte und sind ein schöner Haarschmuck, besonders wenn die Frisur mal nicht so sitzt. Alternativ kann man sie auch als Schal tragen um einen Pullover aufzupeppen oder um einen Mantelkragen hochzustellen. Individuell gestaltete Mützen, genäht oder gestrickt, können ebenso bei ihr erworben werden.

Silvia Ketteniß mit Lederdesign
Silvia Ketteniß mit Lederdesign

"Nur Ihre eigene Fantasie setzt Ihnen Grenzen!", sagt Silvia Ketteniß aus Lernwerder und begeistert ihre Kunden mit individuellen Maßanfertigungen aus feinstem Leder. Sie arbeitet regional im Raum Bremen und Oldenburg. Inzwischen ist sie aber auch international der Inbegriff maßgeschneiderter Lederkleidung von höchster Qualität und Originalität.

Wer sich nicht mit Allerweltskleidung zufrieden gibt, besucht Loulou Etoile aus Hamburg auf dem Mühlenhof oder Jörg Rudolf aus Ruthen-Munster in der Wassermühle an ihren Ständen. Mode muss Spaß machen und der Trägerin Freude bringen. Deshalb entstehen Jörg Rudolfs meisten Entwürfe aus einem Lebensgefühl und Laune heraus. Mode bedeutet nicht nur Kleidung für ihn sondern auch Kunst. Die Kunst täglich ein neues Erscheinungsbild zu kreieren um sich von anderen zu unterscheiden. Er versucht neue Formen zu entwerfen und diese mit interessanten Farben und Stoffmustern zu kombinieren. Ein gutes Tragegefühl für seine Kundinnen ist ihm aber trotzdem selbstverständlich.

Taschen, Hüte und Kleidung aus 100 % ökologischem Leinen werden die Besucher bei Leniana Mochkina aus Hamburg finden.

Textilingenieurin Monika Meßner
Textilingenieurin Monika Meßner

Auch die Textilingenieurin Monika Meßner aus Mettmann kommt wieder an die Trittauer Wassermühle. Sie stellt zeitlose Einzelstücke auf einem 400 Jahre alten Webstuhl her. Dabei hat sie Dicke und Farbe jedes einzelnen Fadens im Auge. Die Unikate kosten zwischen 200 und 400 Euro. Ihre Kunst ist etwas für Kenner. Sie arbeitet im Verborgenen und hat kein Ladenlokal. Die Kunden finden dennoch zu Monika Meßner. Wenn sie einmal da sind, bleiben sie auch. "Einige Leute lassen Textilien, die sie in den 90er Jahren gekauft haben, von mir modernisieren. Oder sie bestellen zu ihrem Oberteil einen Rock dazu." Jedes Kleidungsstück aus dem Atelier von Monika Meßner ist ein Unikat. Massenware gibt es in ihrer Handweberei nicht. Wenn die Mettmannerin an einem ihrer großen Holzwebstühle sitzt, fertigt sie nicht Stoff am laufenden Meter, sondern arbeitet immer auf ein bestimmtes Kleidungsstück hin, das sie zuvor entworfen und bei dem sie jeden einzelnen Faden genau festgelegt hat. Sie überlässt nichts dem Zufall. Ihre Farbenspiele beruhen auf genauen Berechnungen. "Wenn die Kunden die Farben ausgesucht haben, entsteht in meinem Kopf ein Bild. Dann schreibe ich mir jeden Faden auf", erzählt sie.

Nanette Mende aus Nordstrand bietet Selbstkreiertes aus Filz und Gestricktes in bunten Farben an. Verwendet wird nur in Deutschland gefärbte Wolle nach dem ökotex-Standard 100. Diese Wolle nimmt von vornherein das Risiko von Allergien.

Aus dem Feinkostbereich verkauft Joachim von Bülow vom Forstgut Bergholz heimische Wildspezialitäten auf dem Trittauer Mühlenmarkt. Seine hausgemachten Delikatessen werden nach uralten Familien-Rezepten hergestellt und gibt es in keinem Laden zu kaufen.

Das Landhaus Feinkost von Wittemans aus Stoeffin verkauft selbst hergestellte Produkte aus natürlichen Zutaten wie Rosen - Delikatessen, Fruchtaufstrichen und Ölen mit Aromen wie Estragon, Basilikum, Äpfeln u.a.

Händler mit Gewürzen aus aller Welt, frisch geräucherte Aale und Forellen, Wurst- und Schinken- oder Katenrauchspezialitäten, Wildspezialitäten aus der Region, verschiedene Honigsorten aus dem Bienenvolk, Käse- und Bärlauchspezialitäten, Brüsseler Schokoladentafeln mit witzigen Sprüchen, Kaffeespezialitäten, schwedische Lakritzen, aus natürlichen Zutaten hergestellte Gourmet Senfsorten, Saucen und Vinaigretten, Gallone Produkte oder Canarische Spezialitäten „Majo“ zum Mitnehmen laden zu einem Erntedankausflug an die Wassermühle ein. Kürbisprodukte und eigene Erzeugnisse vom Hof wie Zier - und Speisekürbisse, Zuckermais und Kartoffeln dürfen auf dem Erntedankmarkt natürlich auch nicht fehlen.

Der Obsthof Münster aus Eutin wirbt mit Bio Produkten wie selbst hergestellte Apfelbrote und Apfelchips, verschiedene Liköre, Eingewecktes, Gelees und fruchthaltige Brotaufstriche.

Andreas und Carola Sommers aus Hamburg setzen sich für alte Getreidesorten und Bio – Ausmahlmehle ein. Sie bedeuten eine gesunde Grundlage für unsere tägliche Ernährung. Darüber und mehr informieren sie die Besucher und backen in ihrem Holzbackkofen frische Brote. Gebacken wird natürlich nur aus den Grundzutaten: Getreide, Wasser und Salz. Das ist nicht nur für Allergiker interessant, sondern auch für Feinschmecker, die vom Bäckereinerlei mit Zusatzstoffen enttäuscht sind.

'Comité de Jumelage' aus Frankreich
'Comité de Jumelage' aus Frankreich

Französische Spezialitäten wie frische Austern, Lachs- und Krabbenpaste zum Probieren und Weine wie Muscadet oder Cabernet, bringt die Trittauer Partnergemeinde Saint Julien aus Frankreich zum 36. Kunsthandwerkermarkt exklusive mit.
Nachtrag: Leider haben unsere französischen Freunde absagen müssen, weil der Busfahrer krank geworden ist.

Die Kräuterbäckerei aus Berlin
Die Kräuterbäckerei aus Berlin

Eine kleine Marktgastronomie mit Spezialitäten wie überbackene Käsespieße, Spezialitäten vom Grill, oder vom Suppenkasper-Mobil Dennis Glauche aus Ratekau eine frische selbstgemachte Kürbissuppe passend zum Erntedankfest aus ausschließlich frischen, saisonalen Produkten aus der Region“, Crêpes, frische Kartoffelchips, frisch geröstete Mandeln und gegen den Durst ein frisch gezapftes Bier aus der historischen Getränkekutsche.

APPELTOWN  WASHBOARD WORMS
APPELTOWN WASHBOARD WORMS

In der Wassermühle werden Kaffee und selbstgebackene Kuchen vom Gasthof Hamester aus Basthorst angeboten. Spritzigen jungen und knackigen Riesling bietet das Weingut Balzhäußer aus Gimbsheim zum Probieren an.

Am Sonntag spielt die bekannte und beliebte Skiffle Band APPELTOWN WASHBOARD WORMS von 15.00 - 18.00 Uhr an der Napoleon Brücke. Gute Laune verbreitet auch Bubble Bert aus Berlin mit seiner Riesen - Seifenshow.

Der Trittauer Kunsthandwerkermarkt zum Erntedank lässt keine Wünsche offen und begeistert sein Publikum seit 36 Jahren. Der Markt ist von Samstag bis Montag von 10.00 – 18.00 Uhr geöffnet. Am Sonntag und Montag haben die Geschäfte von 12 - 17.00 Uhr in Trittau geöffnet. Parken und Eintritt sind frei. Mit dem Auto erreichen Sie Trittau aus Richtung Hamburg und Berlin: BAB 24, Abfahrt Witzhave, Richtung Trittau und aus Richtung Kiel: B 404, Abfahrt Trittau-Nord, in Trittau rechts in die Bahnhofstraße abbiegen.

Alle Fotos: Copyright Elke Baum Ihre

Elke Baum

Elke Baum

Liebe Ausstellerinnen und Aussteller des Trittauer Kunsthandwerkermarktes zum Erntedank vom 01.- 03. Oktober

Uns erwartet zum Aufbau des Marktes auf dem Mühlengelände leider eine unangenehme Überraschung.

Wenn Sie oben vom Ort in die Poststraße nach unten auf das Mühlengelände zum Mühlenteich fahren, können Sie nicht mehr direkt an die Wassermühle fahren, weil dort der Zugang in der Kurve gesperrt sein wird. Grund ist eine Bodenabsenkung, die beim Überfahren von Fahrzeugen in die dort unter liegende Kanalisation einbrechen könnte. Es handelt sich hier um die Kurve direkt vor unserem Bürstenstand von Hans Wilhelm Hintz. Wenn Sie aus Richtung Hamburg und Berlin kommen, fahren Sie bitte wie gewohnt: BAB 24, Abfahrt Witzhave, Richtung Trittau. Sie fahren gar nicht links in den Ort sondern passieren die zweite Tankstelle (Freie Tankstelle), und biegen links in die mit Kopfstein gepflasterte Alte Möllner Straße ab.

ACHTUNG: Das gilt für SIE – aus welcher Richtung Sie auch kommen. Ihre Einfahrt heißt Alte Möllner Straße. Dann kommen Sie an die Wassermühle, um Ihren Stand aufzubauen.

Das bedeutet für SIE und alle Aussteller, die unten in der Mühle, am Mühlenteich oder im Garten stehen, dass Sie in die Alte Möllner Straße fahren müssen, um vor der Mühle aufzubauen zu können. Anschließend müssen Sie dann mit Ihrem Fahrzeug bis zur kleinen Brücke rückwärts fahren um auf der Brücke zu wenden, um dann wieder über die Alte Möllner Straße aus dem Gelände hinaus zu fahren.

Wir werden die Absperrung an der Mühle am Freitagmorgen (offizieller Aufbautag) von unseren Gemeindearbeitern entfernen und Hans-Wilhelms Stand stattdessen Zug um Zug aufbauen lassen, damit das Gesamtbild des Marktes nicht beeinträchtigt wird und trotzdem keiner über die Bodenabsenkung fahren kann.

Ich biete Ihnen im eigenen Interesse an, Ihre Stände bereits am Donnerstagnachmittag ab 15.00 – spätestens am Freitagmorgen ab 9.00 aufzubauen, damit es dort am Freitag keinen Stau gibt. Am Samstagmorgen sollte der Aufbau am Mühlenteich und in der Mühle um 9.00 Uhr abgeschlossen sein.

Unsere Gastronomie mit Kutsche baut deshalb auch schon unten an der Alten Möllner Straße am Donnerstag auf, damit es hier keinen Stau für die Kunsthandwerker gibt.
Abbau: Ich empfehle Ihnen allen, in Ruhe am Dienstagmorgen oder am Montagabend spät abzubauen. Große Fahrzeuge oder Fahrzeuge mit Pferdeanhängern werden es sonst schwer haben zurück zu setzen. Unsere Gastronomie in der Wassermühle baut deshalb auch erst am Dienstagmorgen ab.
Aussteller die im Garten oder in der Wassermühle stehen, können auch vom Mühlenhof aus auf – und abbauen. Alle betroffenen Aussteller haben inzwischen per Post diese Mitteilung erhalten.
Dies betrifft nur unsere Aussteller und nicht die Besucher.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Seit 2004 "Hamburger Herbstimpressionen der Kunsthandwerker" auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz 06. - 15. Oktober 2016 11 bis 20 Uhr

Kunsthandwerkermarkt im ländlichen Stil mit insgesamt 25 ausgesuchten Ausstellern und dem Holzbildhauer Tadek Golinczak.

Hier unser Video-Trailer zur Veranstaltung.

Was zu Weihnachten die festlich geschmückte Tanne, ist zum Erntedank der Kürbis. Den Sommer verabschieden, für die gute Ernte danken und die letzten warmen Sonnenstrahlen des Jahres genießen - all das bieten wir den Besuchern und internationalen Touristen zusammen mit 25 Kunsthandwerkern und Ausstellern vom 06. – 15. Oktober auf dem Gerhart - Hauptmann - Platz im Zentrum der Hamburger Innenstadt zwischen der Mönckebergstraße, der Rosenstraße und dem Alstertor.

Wir scheuen keine Kosten und Mühen, den Gerhart Hauptmann Platz mit frischen Herbstpflanzen und einer großen Herbstpyramide zu dekorieren, um unsere Besucher und Touristen auf die Herbstzeit einzustimmen.

Herbstlich rascheln die trockenen Blätter der Bäume auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz, wenn Künstler, Kunsthandwerker und Designer handgefertigte Schreibgeräte, Fotografien, handgearbeitete 3D Faltkarten aus Papier und Holz, Textildesign aus hochwertigen Stoffen, trendige Damen- und Herrenhüte, exklusive Stolen aus Seide, Schurwolleprodukte, hochwertigen Schmuck aus Gold, Silber, Glas, Perlen und Edelsteinen, Mineralien, Schmuck aus Tafelsilber, nach Maß angefertigte Ledergürtel und handgearbeitete Lederaccessoires, Ledertaschen, nostalgisches Spielzeug, Dufthölzer, Gewürze aus aller Welt und viel Schönes mehr zum Kauf anbieten.

Bildhauer Tadek Golinczak
Bildhauer Tadek Golinczak

Bildhauer Tadek Golinczak aus Polen wird wieder eine große Skulptur auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz arbeiten. Eigenwilligkeit und Freude an der Form zeichnen seine Skulpturen aus. Jede Skulptur verkörpert das fröhliche oder arrogante, das neugierige oder ironische Aufbegehren in der Welt und steht dabei doch ganz im Einklang mit seinem ureigenen Werkstoff dem Holz. So authentisch wie nur echte Kunst sein kann, stellen sich die Figuren dem Betrachter entgegen. Der Verzicht auf intellektuelle Eitelkeit lässt es zu, dass diese ihren festen Stand in der Natur aus der und durch die sie entstanden sind behalten. Man muss sich das vorstellen, der Baum ist einfach nur eine Pflanze, und wenn man sein Holz betrachtet, sieht man Strukturen, und in den Strukturen erkennt man Figuren. Dann entstehen ganze Welten vor dem Auge, nicht nur äußerliche, sondern innerliche, mit Geist sprechende Erscheinungen. Und alles das wird sichtbar in Pflanzenfasern, die viele Jahre lang in Richtung des Lichts gewachsen sind.

„Ich bin den Bäumen dankbar”, sagt Tadek. „Sie verkörpern Schönheit und Stabilität, wie sollte man daraus nicht Kunstwerke schaffen.” Kunstwerke hat Tadek schon viele erstellt. Mit einer unbändigen Schaffenskraft ausgestattet, arbeitet er Objekte, die abstrakt oder figürlich, ein Kraftfeld kreativer Energie umgibt.

Unter dem Label Christel Moden werden individuelle und tragbare Damen und Herrenjacken aus hochwertigen Materialien auf Maß angeboten.

Stiftedrechsler Thomas Dieker
Stiftedrechsler Thomas Dieker

Die Schreibgeräte des Kunsthandwerkers Thomas W. Dieker aus Dülmen werden aus über zwanzig Edelholzarten an der Drehbank gedrechselt. Da die natürliche Farbe und Maserung der Hölzer in Verbindung mit der Handarbeit keine Gleichheit zulassen, entstehen so unverwechselbare Einzelstücke.

Anneke Hagedorn aus Celle stellt Schmuck aus Tafelsilber her. In ihrer Werkstatt entstehen Kettenanhänger, Ringe, Armreifen und Ohrringe aus alten Silberbestecken.
In der Lederwerkstatt Holger Radke aus Stolzenau direkt an der Mönckebergstraße können sich die Besucher ihren Gürtel nach Maß aus feinstem Leder anfertigen lassen.
Karin Thiergarten aus Münster begeistert immer wieder mit nostalgischem Spielzeug aus den Kindheitstagen der Nachkriegsgeneration.

Die glanzvolle Passage „Perle Hamburg“ am Gerhart-Hauptmann-Platz wurde im Juni neu umgebaut eröffnet. Jetzt müssen wir wieder eine breite Sichtstraße von Karstadt an der Mönckebergstraße zu dem Eingang der exklusiven modernen Ladenpassage berücksichtigen.

Hier kann man gemütlich verweilen

Unsere kleine historische Marktgastronomie lädt zum Verweilen ein. Das Team von Matthias Böttgers historischer Getränkekutsche bedient alle Gäste an herbstlich geschmückten Tischen und abends bei romantischem Kerzenschein.

Mitten in der Stadt Hamburg auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz erwartet Sie ein buntes herbstliches Treiben. Schauen Sie doch bei Ihrem nächsten Einkaufsbummel vorbei.
Zu erreichen ist unser Markt: Ab Hamburg Hauptbahnhof ca. 8 Min. Fußweg oder mit der U-Bahn (U 3) bis Mönckebergstraße

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Kunsthandwerkermarkt auf dem Marktplatz im Rahmen der Husumer Krabbentage am 15. + 16. Oktober 16 von 10 - 18 Uhr

Moin Moin ... Kulinarisch und traditionell geht es bei den Husumer Krabbentagen im Herbst zu. Ob nun "Garnele", "Porren" oder "Granat" - genießen können Sie die fangfrischen Nordsee-Krabben direkt vom Kutter. An diesem Wochenende machen die Krabbenkutter direkt im malerischen Binnenhafen fest und verkaufen dort ihren Fang frisch von Bord. Dies ist eine Besonderheit, denn normalerweise liegen die Kutter im Außenhafen. Die bunte Husumer Hafen-Meile lädt neben Krabbenbrötchen natürlich zu vielen weiteren Leckereien ein. Folgen Sie dem Koch-Programm auf der Showbühne, nehmen Sie an der Krabbenpul-Meisterschaft teil oder schlendern Sie über unseren Kunsthandwerkermarkt.

Für die kunsthandwerklich interessierten Besucher der Husumer Krabbentage bieten wir wieder einen attraktiven Kunsthandwerkermarkt von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr auf dem Marktplatz in Husum an.

Modelschnitzer Anton van der Aar
Modelschnitzer Anton van der Aar

Anton van der Aar aus Holland schnitzt nach alten Vorbildern Spekulatiusmodel zum Backen und backt vor Ort Spekulatius nach überlieferten Rezepten.

Weitere Kunsthandwerker präsentieren gefilzte und gestrickte Accessoires, schwedische Leinen, Schmuck aus Gold und Silber, handgegerbte Schaffelle, Fellschuhe, Keramiken für Haus und Garten, Aufbaukeramik, Holzspielzeug und viel Schönes mehr.
Handgearbeitete Fiberglasmöbel aus witterungsbeständigem Material, das sich im Schiffbau und Flugzeugbau seit Jahrzehnten bewährt hat, können für den Wintergarten auf dem Markt bestellt werden.

Auch Nanette Mende aus Nordstrand darf auf dem Husumer Marktplatz nicht fehlen. Sie bietet Selbstkreiertes aus Filz und Gestricktes in bunten Farben an. Verwendet wird nur in Deutschland gefärbte Wolle nach dem ökotex-Standard 100. Diese Wolle nimmt von vornherein das Risiko von Allergien.

Töpferin Ingrid Cordsen
Töpferin Ingrid Cordsen

Ingrid Cordsen aus Husum setzt sich seit nunmehr über zehn Jahren mit dem selbst gemischten Ton auseinander. Durchzogen von feinen Farbnuancen setzt sie den in Falten modellierten Ton als Dekoration auf die vorher getöpferten Grundmodelle. Den Effekt von übergeworfenen Tüchern hat sie gezielt gewählt um eine Leichtigkeit, einen spontanen Stoffeffekt zu bewirken.

Gretl Langner aus Husum präsentiert Aufbaukeramik.

Fadenspieler Lothar Walschik
Fadenspieler Lothar Walschik

Wer kennt nicht das Abnehmspiel aus seiner Kindheit, das man mit Freund oder Freundin oder auch schon mit Eltern oder Großeltern gespielt hat? Aber wer hätte gedacht, dass es auf der ganzen Welt Kulturen der Fadenspiele gibt – mit über 5000 Fadenspielfiguren? Deshalb wird Lothar Walschik aus Bremen unsere Besucher wieder mit Fadenspielen auf dem Marktplatz unterhalten.

Zum Mitnehmen werden aus kleinen Manufakturen Gewürze, Wildspezialitäten, österreichischer Bergkäse und Bergschinken, canarische Spezialitäten „Moja“, Honigspezialitäten oder schwedische Lakritzen angeboten.
Der verkaufsoffene Sonntag lädt zum gemütlichen Einkaufsbummel durch Husum - mit Nordseebrise! Es erwartet Sie ein Wochenende, das keine Wünsche offen lässt.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

19. Fest der Kunsthandwerker in Hamburg Wohldorf/Ohlstedt am Wohldorfer Mühlenteich vom 10. und 11. Sept. 2016

Dieser Mail von Beate Fohn-Schenk konnten sich viele Kunsthandwerker und Aussteller nur anschließen:

"Liebe Frau Baum,
ich hoffe, Sie konnten den gestrigen Markt gut abschließen. Ich war ziemlich alle. Gestern war ein sehr erfolgreicher Markt für mich. Das Publikum war zusätzlich auch noch sehr wertschätzend, und es haben sich viele nette Gespräche ergeben. Ganz schön, eine tolle Atmosphäre."

Trotz der hochsommerlichen Temperaturen wurde unser "Fest der Kunsthandwerker" in Wohldorf/Ohlstedt bereits ab Samstagmorgen sehr gut besucht und ein großer Erfolg für viele. Am Sonntag wurde es richtig voll. Wir haben es in Wohldorf einfach mit einem wunderbaren, interessiertem und kaufkräftigem Publikum zu tun. Zu den liebevoll dekorierten Ständen unserer Kunsthandwerker und Aussteller passt natürlich auch die idyllische Veranstaltungsfläche rund um den Mühlenteich im Hamburger Alstertal.

Landwirt Bernd Adolph
Landwirt Bernd Adolph

Unser Landwirt Bernd Adolph mit Kürbissen stand vor unserer Trittauer Plane. "Ich musste sie ein wenig abdecken", meinte Bernd Adolph. Die Leute fragen ständig: "Sind Sie auch in Trittau? " „Wenn ich "ja" sage, antworten sie“ "dann kaufe ich in Trittau."

Total nett fand ich die Situation als unser Glasbläser Hans Harder von einem Besucher nach seinem nächsten Markt gefragt wurde. Hans Harder nannte dann den Ort mit dem Zusatz: „Ein besonders schöner Markt“. Da antwortete der Besucher mit bestimmender Überzeugung: "Wir haben TRITTAU". Darauf antwortete Hans Harder: "Da bin ich auch". "Dann ist ja alles gut", erwiderte der Besucher und es war alles gut.

Manchmal sagen auch Besucher zu mir: „Ein schöner Markt. Aber Sie müssten einmal DEN in Trittau sehen“. Ja, und bis ich den sehen kann, gibt es noch viel zu tun.

Hier eine Video-Rückschau auf unseren Hochsommermarkt am Mühlenteich. (Die Musikvorschau im Kopf der Seite können Sie durch einfaches Anklicken zum Schweigen bringen!)

Bis bald.
Ihre

Elke Baum

Kulturzentrum

Kulturprogramm der Trittauer Wassermühle

Gerne schicken wir Ihnen ab sofort das Herbst/Winter Progamm 2016/17 der Gemeinde Trittau per Post oder Mail zu. Kulturprogramm darf alles sein – nur nicht langweilig. Lassen Sie sich überraschen.

NEU führt in den Pausen die Silberlöffel Event Catering Service GmbH aus Bresegard die Regie.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Kunsthandwerkermarkt "Lust auf Kunsthandwerk" auf dem Travemünder Platz an der Priwallfähre in Lübeck-Travemünde vom 26. bis 28. August 2016

Hier eine Video-Rückschau auf unseren Hochsommermarkt am Meer.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückschau auf die Husumer Kunsthandwerkertage auf dem Marktplatz in Husum vom 19. - 21. August 2016

Husumer Kunsthandwerkertage

In Husum geht es maritim, kulturell oder typisch nordfriesisch zu. Das Veranstaltungsprogramm ist prall gefüllt und regelmäßig mit Events gespickt, die Anlass für eine Reise nach Husum bieten. Seit 2002 füllen auch wir den Veranstaltungskalender mit vier kunsthandwerklichen Märkten im Jahr. Die Zusammenarbeit mit dem Tourismus- und Stadtmarketing Husum GmbH hat sich in den vierzehn Jahren immer als konstruktiv und in freundschaftlicher Atmosphäre erwiesen. Denn auch wir werben mit unseren familienfreundlichen Märkten für Husum und ziehen viele Besucher zusätzlich in diese schöne nordfriesische Theodor- Storm- Stadt.

Glasbläser Hans Harder
Glasbläser Hans Harder

Unsere kostenlosen Mitmach- Aktionen für Kinder und Jugendliche begeisterten unsere Besucher und Urlauber immer wieder. Ob Drechseln für Kinder und Jugendliche oder das gemeinsame Glasblasen zusammen mit Glasbläser Hans Harder: Hier waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Doch auch viele unserer Kunsthandwerker und Aussteller konnten sich über sehr gute Umsätze freuen. Das ideale Marktwetter, familienfreundliches Mitmach- Programm und kundenfreundliche Aussteller hielten unseren Kunsthandwerkermarkt an drei Tagen in Schwung.

Hier wieder ein kurzer Videoclip von unseren Kunsthandwerkertagen in Husum.


Wir haben uns in diesem Jahr auf unseren Märkten besonders um junge Familien bemüht. Junge Familien sind unsere Markt– Zukunft – ob wir es einsehen wollen oder nicht. Dass wir es hier mit einer neuen anderen Generation und uns manchmal fremder Wertevorstellung zu tun haben, sollte allen klar sein. Gerade in den Lebensabschnitten zwischen 30 – 50 brauchen die Familien das meiste Geld für ihre Karriere, Wohnen und Schulausbildungen ihrer Kinder.

Selbstverständlich können junge Familien oft nicht so viel Geld auf den Märkten ausgeben wie eine ältere Generation, die bereits ihre Kinder aus dem Haus hat und oft in hypothekenfreien Häusern wohnt. Wir wollten gezielt junge Familien mit ins Marktgeschehen einbinden. Dass uns dies sehr gut in diesem Jahr gelungen ist, freut mich besonders. Schließlich habe ich auch eine Tochter und Schwiegersohn von fünfunddreißig Jahren mit zwei Kleinkindern und kenne ihre Wünsche und Träume als wären es meine.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf den Kunsthandwerkermarkt auf dem Hafenplatz in Laboe vom 12. bis 14. August 2016

Kunsthandwerkermarkt auf dem Hafenplatz in Laboe

Einige Aussteller konnten es nicht fassen: Katja Harders mit Lichtobjekten aus Alu-Draht und die Kinder-Mit-Mach-Aktion waren am Sonntagabend so gut wie ausverkauft. So erging es auch unserer Ausstellerin mit wunderschönem Bernstein- oder Claudia Dölling mit Silberschmuck. Ab Freitagmorgen bis Sonntagabend strömten Urlauber und Besucher über unsere kleine Hafenmeile.

Tolle Mitmach-Aktionen für Kinder
Tolle Mitmach-Aktionen für Kinder

Gesetzt hatten wir auf kostenlose Kinder-Mitmach-Aktionen für junge Familien. Viele Besucher aus Laboe und Umgebung besuchten den Kunsthandwerkermarkt aus Kiel mit der Förde-Fährlinie oder dem Bus, der genau vor unserer Hafeneventfläche hielt. Sogar große Busse standen vor unserem Markt. Ideales Marktwetter, familienfreundliches Programm und dekorative Stände ließen auch die Kassen unserer Aussteller klingeln. Ab und zu brachten sogar Vermieterinnen von Ferienwohnungen unseren Ausstellern Kaffee und leckeren selbstgebackenen Kuchen.

Schön finde ich in Laboe immer wieder, dass sich die Urlauber und auch Einwohner über unsere Märkte freuen und nicht einfach gelangweilt vorbeischlendern.
Hier wieder ein kurzer Videoclip für alle, die nicht dabei sein konnten.


Einige Familien reisen Dag inzwischen schon hinterher. Wir treffen uns alle wieder am Wochenende auf dem Marktplatz in Husum vom 19. – 21. August. Ich freue mich auf unsere kreative Ausstellerfamilie und viele Besucher.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Kunsthandwerkermarkt im Schloss vor Husum und auf dem Schlosshof im Rahmen der Husumer Hafentage vom 5. bis 7. August 2016

Kunsthandwerkermarkt im Schloss vor Husum und auf dem Schlosshof
Kunsthandwerkermarkt im Schloss vor Husum und auf dem Schlosshof

Nun sind wir wieder von Husum zurück. Es war ein schönes und für viele Aussteller umsatzstarkes Marktwochenende. Ideales Marktwetter, ein abwechslungsreiches Marktangebot und unsere gezielte zusätzliche „Extrawerbung“ zogen an drei Tagen durchgängig viele Besucher und Urlauber auf den Schlosshof.

Jörg Rudolf konnte es selbst kaum fassen. Schon im letzten Jahr hatte er auf unserem Kunsthandwerkermarkt im Seitenflügel des Schlosses super gut an die Husumer Damenwelt verkauft. Doch die Szenen, die sich an diesem Wochenende an seinem Stand abspielten, wären filmreif gewesen.

Jörg Rudolf mit trendsetzender Mode
Jörg Rudolf mit trendsetzender Mode

An allen drei Tagen wuselten seine Husumer Stammkundinnen vom letzten Jahr und Urlauberinnen in und um seinen Stand. Es wurden bevorzugt gleich mehrere Stücke gekauft. Er hätte selbst mit einer Verkäuferin gut zu tun gehabt. Genau DAS sind die Emotionen, die uns auf den Märkten in Schwung halten. An diesem Wochenende hatte Jörg den Modepuls der Zeit genau getroffen. Mit seiner auffallenden und trotzdem tragbaren Mode hatten seine Kundinnen die neuen Trends erkannt. Wir alle haben uns mit ihm gefreut als er am Sonntagabend glücklich erschöpft seine Restkollektion einpackte.

Doch auch viele andere Aussteller waren mit der Kaufkraft in Husum sehr zufrieden. Der Markt wurde durchgehend gut besucht. Marktwetter, Urlaub, gute Laune und ein interessanter Angebotsmix hat für viele Aussteller in Husum die Marktkasse klingeln lassen.

Für alle die uns nicht besuchen konnten hier wieder ein kurzer Videoclip.


Ihre

Elke Baum

Was sagen Aussteller über unsere Märkte?
Zuschrift von Uwe Kobrink

Liebe Elke,
vielen Dank für Deinen Einsatz und den schönen Markt.
Es war wirklich so, dass die Kunden morgens und abends zum Kaufen kamen. Habe sehr schöne neue Kontakte gehabt, und nachdem ich wieder zuhause angekommen bin ( 8 Stunden Fahrzeit) habe ich weitere Bestellungen in meinem Internetshop bekommen. Nach wie vor sind viele meiner Kunden von den FILZIS begeistert und bestellen diese dann auch später, denn sie werden gerne auch als Geburtstages-Geschenk bestellt. Immer wieder höre ich am Stand "Schatz das ist super die wünsche ich mir zum Geburtstag.“ Ach ein Bild von mir geht nun zur Schweiz, und dieses wurde knapp vor offiziellen Ende des Marktes gekauft.
Hoffe es geht Dir wieder besser.
Liebe Grüße aus dem Ruhrpott
Uwe

Kunsthandwerker

Rückblick Kunsthandwerkermarkt auf der Hafeneventfläche 24235 Laboe/Ostsee vom 22. - 24. Juli 2016

Sommermarkt am Hafen
Sommermarkt am Hafen

In Laboe gibt es zwei Yachthäfen mit über 700 Liegeplätzen, einen Fischereihafen sowie einen Gewerbehafen mit einem Museumssteg. Neben den Hochseeangelfahrten gibt es die Möglichkeit, Segelschiffe zu chartern, oder verschiedene Segelscheine in Segelschulen zu erwerben. Eine Surf- und Kiteschule komplettiert das Angebot. Vom Gewerbehafen aus starten im Sommer auch Ausflugsschiffe ihre Fahrten in See.

Der Laboeer Hafen wurde seit 1988 in jedem Jahr mit der blauen Umweltflagge für saubere Meere ausgezeichnet. Diese Auszeichnung, die von der Stiftung für Umwelterziehung vergeben und in der Bundesrepublik Deutschland durch die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung verliehen wird, erhalten Hafenträger, die sich in besonderem Maße für den Umweltschutz und die Aufklärung verdient gemacht haben.

Seit 2008 organisieren wir Kunsthandwerkermärkte im Yachthafen. Viele Jahre im Rosengarten und jetzt, nachdem das Hafengelände für viele Millionen neu umgestaltet wurde, auf der Hafeneventfläche. Laboe war an diesem Wochenende voll von Urlaubern, denn für Familien mit Kindern ist Laboe ein Urlaubsparadies. Unsere Kunsthandwerkermärkte sind sehr beliebt in Laboe. So freuten sich unsere Aussteller, dass viele Kunden von den Märkten vergangener Jahre wieder kamen und sich auch viele Besucher extra für diesen Markt trotz der extremen Hitze auf den Weg gemacht hatten. Viele Kunden unserer Aussteller kamen aus Laboe und Umgebung und mit ihnen altbekannte „Abwerber“. Über diese Resonanz habe ich mich sehr gefreut, weil hier genau auch unsere gezielte Werbung in Kiel und Umgebung zum Erfolg geführt hatte.

Trotz der fast unerträglichen Hitze strömten die Besucher am Freitagmorgen ab 11.00 Uhr über unsere Meile bis am Sonntagabend am Veranstaltungsende. Die Betreiber unseres kleinen Crêpes – Standes wollten am Ende gar nicht aufhören, so gut lief das Geschäft. Aber auch für viele unserer Kunsthandwerker war dieser Markt topp. Britta Marquardt hatte im letzten Jahr in Laboe schon gut verkauft. Doch bei diesen heißen Sommertemperaturen waren ihre handgenähten Boxershorts aus 100 % Baumwolle der Renner. „Das war unser bester Umsatz aller Zeiten“, strahlte ihr Mann Christian.

Frau Herentin mit selbst hergestellten Windspielen
Frau Herentin mit selbst hergestellten Windspielen

Auch unsere Schmuck- Designerinnen wie Astrid Voss aus Faßberg oder Claudia Dölling bedankten sich am Veranstaltungsende für diesen umsatzstarken Markt im Yachthafen. Kathja Harders Stand mit Schmuck und Lichtobjekten aus Aludraht war an allen drei Tagen von Kunden umlagert. Janina Bockmeier freute sich über die vielen Kunden mit Kindern in Laboe und war auch sehr zufrieden. Frau Herenthin aus Körle mit selbst hergestellten Windspielen buchte gleich noch einmal unseren Folgemarkt in Laboe vom 12. – 14. August. Für alle die nicht dabei waren, haben wir wieder einen kurzen Videoclip am Samstagmittag drehen lassen.


Nur mir ging es am Wochenende mies. Ich hatte die Stärke der Sonne an der Ostsee am Aufbautag unterschätzt und musste eine schlimme Sonnenallergie im Gesicht ertragen. Mit verquollenem puderrotem Gesicht fühlte ich mich wie eine zerquetschte Tomate. Während unsere Keramikerin Gretl Langner aus Husum an allen drei Tagen ins Meer zu einem abkühlenden Bad sprang, versuchte ich mein Gesicht zu kühlen, was aber nicht half.

Nun freuen wir uns auf unseren Kunsthandwerkermarkt auf dem Schlosshof in Husum vom 05. – 07. August. Auch hier werden wir wieder gezielt Werbung an die Husumer und in der Umgebung schalten in der Hoffnung, dass dieser Markt genauso erfolgreich wie in Laboe wird.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick „Lust auf Kunsthandwerk“ in Lübeck-Travemünde auf dem Fährplatz vom 01. – 03. Juli

Imposante Nachbarschaft - Luxus-Kreuzfahrer
Imposante Nachbarschaft - Luxus-Kreuzfahrer

Travemünde war an diesem Wochenende voll von Touristen und Urlaubern. Am Aufbaunachmittag am Donnerstag lag ein riesiger britischer Luxusliner vor unserer Veranstaltungsfläche, und in den Geschäften in der Vorderreihe hörte man die Engländer einkaufen. So manche Verkäuferin musste ihren Chef holen. Schade, dass wir unseren Markt nicht schon geöffnet hatten.

Bis auf wenige kurze Schauer hatten wir insgesamt Glück mit dem Wetter auf unserem kleinen kunsthandwerklichen „Touristenmarkt“ auf dem Fährplatz in Lübeck-Travemünde.

Imposante Nachbarschaft - Luxus-Kreuzfahrer
Foto: Helge Normann

Selbst am Samstag überraschte uns erst gegen 16.45 Uhr ein kurzer Schauer. Unser Markt "Lust auf Kunsthandwerk" wurde durchgehend sehr gut besucht. Zusätzlich legte am Samstag ein Luxus - Kreuzfahrtschiff mit ausländischen Passagieren vor unserer Veranstaltungsfläche an und blieb den ganzen Tag bis 19.00 Uhr. Unsere kleine Zeltstadt wirkte im Vergleich zum Luxusliner geradezu wie eine Miniatur. Viele Amerikaner kauften dieses Mal an den Ständen unserer Aussteller Souvenirs. Leider benutzen nicht alle ein EC-Kartengerät, doch dann wurde schon einmal mit Dollar bezahlt.

Am Sonntag schien fast bis zum Marktende durchgehend die Sonne. Nach einem kurzen Regenschauer verließen wir alle bei Sonnenschein die Marktfläche.

Wir verkaufen in den Sommerferien dort, wo andere Urlaub machen, und das zahlt sich für viele Aussteller aus, wenn sie Urlaub mit Märkten verbinden. Im Urlaub wird gelacht, geliebt und gelebt. Die schönsten Tage im Jahr flattern wie die zarten Loops unserer Aussteller an ihren Ständen im Sonnenschein dahin. So fühlte sich auch unser Markt direkt an der Travemündung an. Fröhlich – entspannt – mit netten Menschen.
Hier wieder für alle die nicht dabei waren eine kurze Videodokumentation.


Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Düwelsbrücker CREATIV-Markt am Fähranleger Teufelsbrück am 18. und 19. Juni 2016

Claudia Dölling hat auf dem Düwelsbrücker Creativ Markt sehr gut verkauft

Einen kurzen Rückblick auf unseren Düwelsbrücker CREATIV-Markt am Fähranleger Teufelsbrück am 18. und 19. Juni an der Hamburger Elbchaussee möchte ich Ihnen, wenn auch etwas verspätet, nicht vorenthalten. Es war schon ein selten schönes Gefühl, als wir Samstagmorgen gegen 6.00 Uhr bei Sonnenschein am Hamburger Hafen vorbeifuhren, der Hafen mit seinen Schiffen in der Sonne glitzerte und ein spannendes Marktwochenende vor uns lag.

Unser Veranstaltungstermin über Himmelfahrt im letzten Jahr war unglücklich gewählt, da zeitgleich das Deutsche Spring-und Dressurderby in Klein-Flottbek stattfand und der Veranstalter alle Parkplätze um uns herum für seine Aussteller angemietet hatte. Außerdem war Himmelfahrt mit vier Markttagen einfach zu lang für unseren kleinen Markt. Dass im angrenzenden einkommensstärksten Stadtteil Nienstedten die meisten Kinder in Hamburg wohnen und ihre Eltern ohne sie nicht aus dem Haus gehen, war uns bis dahin unbekannt. Daraus hatten wir natürlich gelernt.

So wunderte es uns nicht, dass Dag von den Kindern mit ihren Eltern dicht umlagert wurde. Freude leuchtete den Vätern und Kindern in den Augen als sie gemeinsam drechseln durften. Eine Besucherin erzählte mir, dass der Naturpädagoge Dag mit den Kindern der in der Nähe liegenden Rudolf- Steiner- Schule gedrechselt hatte und ihn daher sehr viele Kinder kennen würden und sich sehr auf ihn gefreut hätten. Aber auch unser Glasbläser Hans Harder freute sich über größere Aufträge der einkommensstarken Kundschaft.

Marokkanische Küche
Marokkanische Küche mit S. Salama EL SHURUK

Der Marokkaner S. Salama EL SHURUK bereitete auf unserem Markt eine typische und ursprüngliche Mahlzeit mit orientalischen Zutaten in der sogenannten Tajine, einem runden unglasierten Topf mit kegelförmigen Deckel, zu. Geheizt wurde auf Wüstensand mit Eierbriketts. In der Tajine wurden Gemüse, Kartoffeln und alle Gewürze zusammen schonend im Dampf gegart und entwickelten darin einen unvergleichlichen Geschmack. Die Tajine kann auf dem Herd, im Backofen oder auf speziellen Holzkohlestäbchen verwendet werden. Eine Kostprobe bekamen unsere Besucher direkt am Stand.
„ Stellen Sie Ihr Kamel doch einfach hier her“, empfahl S. Salama EL SHURUK einer Besucherin mit Fahrrad während er erklärte, dass er sein Gericht auf Wüstensand mit einigen Eierbriketts vollständig ohne Fett zubereitete.

Die glasierten Tajinen konnten die Besucher in 3 verschiedenen Größen erwerben. Hier einmal ein Rezept für Interessierte von Ihnen. Couscous mit Gemüse auf eine schnelle europäische Art.
Zutaten:

Couscous mit Gemüse
Couscous mit Gemüse
  • 400g Instant-Couscous
  • Salz
  • 1 Tl Butter
  • 3 kl. Zucchini
  • 4 Tomaten
  • 150g Kürbis
  • 1 kl. Aubergine
  • 100g grüne Bohnen
  • 100g Weißkohl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 getr. Chilischote
  • 3 El Öl
  • 3 Fäden Safran
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • 100g Kichererbsen (a.d.Dose)
  • Pfeffer a. d. Mühle
  • Korianderblätter

1. Couscous in einer Schüssel mit 400ml kochendem Salzwasser übergießen. 5 Minuten quellen lassen, dann mit einer Gabel auflockern und ein Tl. Butter zufügen und unterheben. Warm halten.
2. Gemüse putzen und waschen. Zucchini in dicke Stifte schneiden, Tomaten halbieren, entkernen und in Stücke schneiden. Aubergine u Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden. Weißkohl in Streifen schneiden, Bohnen nur putzen und ganz lassen, alles dazugeben.
3. Knoblauch in feine Würfel schneiden. Chilischoten zerstoßen. Das Öl in die Tagine geben, Kürbis, Bohnen und Weißkohl hineinschichten und ca .10 Minuten garen. Dann auch Zuchini und Aubergine dazugeben und weitere 10 Minuten garen.
4. Safran in der Brühe auflösen und zum Gemüse gießen und Tomaten dazugeben und noch weitere 8 Minuten garen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
5. Couscous auf einem großen Teller in der Mitte anrichten und das Gemüse drum herum schichten oder verteilen. Mit frischem Koriander bestreut servieren.

Susi Fey mit dem Label Clamotti aus Berlin
Susi Fey mit dem Label Clamotti aus Berlin

"Es ist für mich der schönste Kunsthandwerkermarkt am Anleger Teufelsbrück den ich besucht habe - außer dem Kunsthandwerkermarkt im Völkerkundemuseum. Für alle ist etwas dabei." meinte eine Besucherin begeistert, und kaufte noch einige Glasobjekte bei Hans Harder.

Das Angebot unserer Aussteller bekam von sehr vielen Marktbesuchern großen Zuspruch, so dass wir den Düwelsbrücker CREATIV-Markt für nächstes Jahr wieder beantragen werden.
Für alle die nicht dabei waren, haben wir wieder einen kurzen Videoclip von Michael Lukowski drehen lassen.

Selbst aus Trittau kamen noch Besucher um Schmuck zu kaufen. Gefreut habe ich mich aber auch über den Besuch des alten „Markthasen“ Jürgen Maßow. Wir kennen uns seit 2000 von einigen Märkten. Jürgen Maßow hat früher Märkte für die damalige Töpferei Abraxas aus Nordrhein- Westfalen gefahren bis diese Freundschaft samt Töpferei zerbrach. Es gab viel zu erzählen, was in den Marktjahren damals und anschließend passiert ist. Märkte sind ein kollektives Miteinander und nehmen ihre Menschen lange Zeit mit, wenn sie so wie ich wohl mit zu den ältesten Marktveranstaltern Deutschlands gehören.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick Lüneburger Kunsthandwerkermarkt vom 10. – 12. Juni im Glockenhaus in der Lüneburger Innenstadt

Leniana Mochkina mit Taschen, Hüten und Kleidung
Leniana Mochkina mit Taschen, Hüten und Kleidung aus 100 % ökologischem Leinen

„Wir durften ja am letzten Wochenende auf dem Kunsthandwerker-Markt in Lüneburg dabei sein, und es hat uns sehr gut gefallen. Tolles Ambiente, nette Markt-Gemeinschaft, viele Besucher. Vielen Dank und viele Grüße“, schreibt Ausstellerin Karin Müller mit selbst hergestellten Glückwunschkarten, und dem schließen wir uns an.

Während die Aussteller mit Schmuck nicht an die immer noch Jahr für Jahr steigenden Umsätze des Lüneburger Novembermarktes anschließen konnten, erlebte Leniana Mochkina geradezu einen Kaufrausch auf ihre Hüte und Kleidung aus 100 % ökologischem Leinen. Das ist es, was unsere Märkte so spannend macht. Man weiß nie so genau wie es läuft. Ich bekam den Besuch einer Ausstellerin, die mir erzählte, dass sie vor drei Jahren bei uns in Ammersbek war. Von dem Umsatz damals träumt sie heute. Wenn ein Trend vorbei ist, sollte man sich etwas Neues einfallen lassen. So einfach wie gesagt, ist dies natürlich nicht. Denn einen Trend muss man erkennen, bevor er zum Trend gekürt wird. Wenn ihn alle anderen entdeckt haben, ist es fast schon zu spät. Wer kreativ sein will, muss den anderen immer ein Stück voraus sein. Da darf man sich nicht entmutigen und vor allen Dingen nicht in die Karten gucken lassen. Sie können allerdings wieder in unseren kurzen Videoclip gucken und sich selber ein Bild davon machen.

Diese Woche konzentrieren wir uns ganz auf unseren „Düwelsbrücker CREATIV-MARKT -Kunsthandwerk & MEHR" am 17. und 18. Juni am Fähranleger Teufelsbrück. Wir haben an der Elbchaussee einen kleinen schönen Markt mit ausgesuchten Kunsthandwerkern und Ausstellern zusammengestellt und hoffen, dass uns die Fußball Europameisterschaft nicht zu sehr dazwischen spielt.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick „Ammersbeker Impressiona“ am 04. und 05. Juni in Ammersbek auf dem Gutshof

Es war ein heißes Wochenende für unsere Besucher und Aussteller auf der „Ammersbeker Impressiona“ auf dem Gutshof in Ammersbek. Trotz der teilweise unerträglichen Schwüle kamen viele kauffreudige Kunden zu uns nach Ammersbek. Sehr gut wurden Gartenmöbel bestellt und Gartenaccessoires gekauft.

Doch die Besucher kamen aufgrund der hohen Sommertemperaturen nur gezielt nach Ammersbek zum Kaufen. Es gab viele Folgekäufe nach unserer Teilnahme an der „Trends 16“ am 21. und 22. Mai im Nordersteder Stadtpark. Sehr gelobt wurde von den Besuchern immer wieder, dass wir in Ammersbek keinen Einritt nehmen. Ich frage mich allerdings auch wofür? Mit vorausgegangenen eintrittsfreien Märkten in Trittau und der „Trend 16“ in Norderstedt begeistern wir viele Besucher und Kunden. Warum sollte man jetzt Eintritt für die „Ammersbeker Impressiona“ zahlen für das was man woanders eintrittsfrei zu sehen und kaufen bekommt??

Kühler als auf dem Gutshof war es im „Pferdestall“. Hier strömten die Besucher durchgängig. Hier wieder eine kurze Dokumentation.

Auf dem Gutshof war es für unsere Aussteller unter den schattigen blühenden Kastanien auch noch in der Hitze gut zu ertragen. Allerdings fehlte auf dem Gutshof die sogenannte „Laufkundschaft“, die dann doch vielleicht die eine oder andere Kleinigkeit mitgenommen hätte. Oft wird sie von den Ausstellern ignoriert oder unterschätzt. Doch wenn die „Schaulustigen“ es dann vorziehen im Garten zu grillen und sich nur das anspruchsvolle und gezielte Publikum bei der Hitze auf den Weg macht, fehlen sie den Ausstellern als Kulisse auf dem Gutshof doch.

Heute bekommen wir von Besuchern viele Anrufe, die Aussteller vom letzten Jahr in Ammersbek vermisst haben wie z.B. Sandra Leibner aus Syke mit exklusiven Taschen. Manchmal wird eben erst auch ein Jahr später Edles gekauft.

Für mich war es ein entspanntes Marktwochenende mit vielen netten Ausstellern und guten Gesprächen.
Ich freue mich schon auf den Kunsthandwerkermarkt am nächsten Wochenende im Lüneburger Glockenhaus.

Ihre

Elke Baum

Was sagen Aussteller über unsere Märkte?
Zuschrift von Klaus Wilhelms

Ich muss mich nochmal bei dir wegen der Vermittlung zum "Historischen Jahrmarkt'" in Kornelimünster bedanken! Der Markt war sehr erfolgreich für mich!
Vielen Dank. Wir sehen uns in Ammersbek!
Gruss Klaus Wilhelms

Kunsthandwerker

Rückblick Großer Markt im Park trends im Stadtpark Norderstedt am 21. und 22. Mai – zusammen mit Oliver Hauschildt – Verlag, Events & Werbeagentur aus Ellerau

Der Stadtpark Norderstedt ist der Park der Möglichkeiten. Er hat sich nach der erfolgreichen Landesgartenschau im Jahr 2011 zu einem beliebten Ausflugsziel für Freizeitgestalter und Grünliebhaber, für Entspannungskünstler und Aktivitäten Fans entwickelt. Seepark, Waldpark und Feldpark laden Kinder und Erwachsene auf 720 000 Quadratmetern zum Entdecken und Entspannen ein.

Zahlreiche Attraktionen und ein vielfältiges unterschiedliches Freizeitprogramm sorgen Woche für Woche für unvergessliche Erlebnisse. Der Stadtpark ist einer der wenigen, der nach einer Landesgartenschau so beliebt bei der Bevölkerung angenommen und entsprechend genutzt wird. Viele Norderstedter haben mir das begeistert auf der „trends“ am Wochenende bestätigt.

Insgesamt konnten sich unsere Besucher an über 240 Ständen bei schönstem Sommerwetter über fünf übersichtliche Bereiche zu den Themen Wohnen- und Dekorationen, Garten, Technik, Kulinarisches und Kunsthandwerk informieren und das eine oder andere Stück kaufen.

Denn je weiter wir uns von der Natur entfernen, desto mehr sehnen wir uns zu ihr zurück – auf Balkonen, in Gärten oder mitten in der Stadt. Nur das erklärt die Beliebtheit der Gartenaccessoires und Pflanzen, die auf unseren Märkten in Hülle und Fülle angeboten werden.

Wer einen Garten zum Blühen bringt ist stolz. Es redet ihm keiner rein. Und am Ende erntet er seine eigenen Früchte. Die Hobbygärtner sind glücklich, wenn sie abends verschwitzt aus der Rabatte steigen. Ein Garten erdet uns. Denn wer so richtig bei der Sache ist, vergisst schnell Raum und Zeit. Ein blühender Garten ist für ihn kleines Paradies. Für mich übrigens auch.
Das ist auch einer der Gründe warum die Menschen manchmal hohe Eintrittspreise für Gartenmessen bezahlen. Unsere Besucher lobten aber, dass die Messe „trends“ vom Veranstalter Oliver Hauschildt keinen Eintritt kostete. Unser kurzer Vidoclip wurde am Samstag gegen 12:00 Uhr mittags gedreht.

Am Sonntag wäre Michael Lukowski gar nicht mehr zum Drehen durch die Besuchermengen gekommen. Am Sonntag wurde es ab 10.00 Uhr so voll, dass oft kein Durchkommen mehr möglich war. Von diesen Besucherzahlen können viele Veranstalter von Gartenmessen nur träumen.

Dagmar Böhne aus Quickborn mit handgemachter Seife
Dagmar Böhne aus Quickborn mit handgemachter Seife

Besser geht es nicht! ……. „ und trotzdem, Elke,“ sagte die seit dreißig Jahren mit mir befreundete Dagmar Böhne aus Quickborn „Trittau bleibt Trittau. Ich habe den Vergleich mit anderen Märkten. Für den Umsatz in Trittau an zwei Tagen, muss ich woanders vier Tage stehen. Gar kein Vergleich.“
Doch wenn sich viele Aussteller auf mehreren Märkten zeitgleich tummeln? Zum Beispiel stand auf der Fläche von Oliver Hauschild ein großer Stand mit Körnerkissen von der Manufaktur Meindl. Der Verkäufer hatte früher Accessoires aus Olivenholz verkauft, anschließend Schmuck, jetzt Körnerkissen. Er wird nicht der einzige Verkäufer der Manufaktur Meindl sein. Betrachtet man sich die Überflutung von Märkten und Gartenmessen, muss man zu dem Schluss kommen, dass es auf den meisten Märkten die gleichen Produkte gibt. Der Verkäufer war zwar sehr zufrieden mit seinem Umsatz in Norderstedt – ich frage mich natürlich wie lange es für ihn läuft?

Dekohaus Sascha Suppe
Dekohaus Sascha Suppe

Frau Heger hat in Norderstedt alles zum halben Preis verkauft. Zehn Jahre war sie auf den Märkten dabei – zum Schluss blieben am Ende des Jahres nur noch die Krankenkassenbeiträge übrig. „Dafür rackere ich mich doch nicht auf den Märkten ab“, sagte Herr Heger. „Die Leute gehen an den Ständen vorbei und sagen: „Kennen wir schon…….“ Doppelbelegungen sind für uns Veranstalter natürlich Klasse, denn wir bekommen die Märkte voll. Viele Menschen tummeln sich Woche um Woche auf unterschiedlichen Märkten. Märkte sind inzwischen ein riesiger Wirtschaftszweig. Wo ein Aussteller seinen Laden schließt, macht der Nächste wieder auf. Hat einer eine gute Idee, folgen ihm sofort zwei oder drei andere. Auch das habe ich gerade erlebt. Da wo noch selber etwas hergestellt wird „brummt der Laden“ aber nach wie vor wie auf unserer Meile die Holzwerkstatt Sascha Suppe mit Partner. Irgendwie kann ich es aber auch verstehen, dass, wenn ein Markt nicht genügend Umsatz bringt, zwei weitere an anderen Orten gebucht werden. Die Kosten müssen schließlich bedient werden.

Mich trefft Ihr am nächsten Wochenende auf dem Historischen Jahrmarkt in Kornelimünster bei Aachen.
Über unseren Tittauer Mühlenmarkt schreibe ich keinen Nachbericht mehr. Nah und fern schwärmen die Menschen von dem Mühlenmarkt. Wer etwas von den Sehnsüchten der Menschen versteht, weiß natürlich auch warum.


Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Das war der Trittauer Mühlenmarkt zu Pfingsten 2016

Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Markt „Mit LiebeGemacht – Kunsthandwerk & Genuss – in der Markthalle in Wismar am 30. April und 1. Mai

Besucher in der Markthalle
Besucher in der Markthalle

Die Hansestadt Wismar hat einen der besterhaltenen Stadtkerne in Europa. Geht man durch die Straßen der Altstadt trifft man auf Schritt und Tritt auf Zeugen der Vergangenheit. Wismar ist nach einem Plan entstanden und nicht zufällig. Der quadratische Marktplatz sendet die Zufahrtsstraßen in alle Richtungen. In Wismar erinnern Straßenbezeichnungen und viele Gebäude daran, dass die Stadt bis 1803 in schwedischem Besitz war. Sie fiel erst 1903 endgültig an das Land Mecklenburg zurück.

Frau Marquardt sorgte für Kaffe und Kuchen in der Markthalle
Frau Marquardt sorgte für Kaffee und Kuchen

Die Hansestadt zog viele Touristen bei herrlichem Frühlingswetter am Wochenende an den Alten Hafen und in die attraktive Markthalle in unmittelbarer Nähe. Der Komfort für unsere Aussteller ist in der Markthalle einzigartig. Sie können an die Halle heranfahren und durch die geöffneten Seitenglastüren ihre Stände im Marktinneren aufbauen. Viele Aussteller lobten die großzügige Gestaltung der Stände in der dekorativen Markthalle. Die Besucher, Frau Ulonska vom Ordnungsamt Wismar und das Hansekontor waren begeistert von der dekorativen Gestaltung unserer Aussteller in der Markthalle. „Ihre Aussteller strahlen eine so ruhige und höfliche Gelassenheit aus“, lobte Frau Marquardt am Marktende, die für Kaffee und leckeren selbstgebackenen Kuchen für unsere Gäste sorgte.

Ja, das stimmt. Viele unserer Aussteller sind untereinander befreundet und keiner grenzt den anderen aus oder redet schlecht hinter dem Rücken des anderen. Diese Freundlichkeit spüren auch die Besucher. Einige Touristen kamen sogar aus Aachen, Hamburg und aus weit entfernten Städten. Für alle, die nicht in Wismar waren, haben wir wieder einen kleinen Videoclip drehen lassen.

Unsere Besucher kauften gezielt an den vielen Ständen unserer Aussteller. Nur unsere Gastronomen können kaum noch den Mühlenmarkt in Trittau erwarten und verabschiedeten sich von uns mit: „In Trittau brummt es wieder .....“

In Wismar findet am Wochenende ein hochwertiger Töpfermarkt auf dem Marktplatz statt. Er wird von Christian Schumann aus Rostock organisiert. Wer noch nichts vorhat, sollte ihn besuchen. Es lohnt sich.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf die Veranstaltung "Mit LiebeGemacht - Kunsthandwerk und mehr" auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz in der Hamburger City vom 14. - 24. April 2016

Bildhauer Tadek Golinczak
Gastkünstler Tadek Golinczak auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz

Die Kaufkraft der Hamburger liegt mit 22.768 Euro pro Kopf nach München und Düsseldorf auf Platz drei. Dazu kommt die wachsende Attraktivität des Einzelhandelsstandorts, die vor allem in der Innenstadt - also auch in der Mönckebergstraße mit unserem Markt liegt.

Figuren von Bildhauer Tadek Golinczak

Weil ich eine langjährige Markt – Organisatorin bin (ich vermeide dieses neu erfundene “ mehr Schein als Sein Wort“ Event Managerin bewusst) und unsere Aussteller z.T. besser kenne als sie sich manchmal selber, hatte ich dieses Mal einigen Ausstellern einen Standplatz direkt vorne auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz zugeteilt, wo sie der Meinung waren, dass dort jeder Besucher vorbei kommt. Sie haben genau DAS erlebt, was sie mir natürlich nicht geglaubt hätten. Die Menschen rannten an ihrem Stand im Eiltempo vorbei auf den Gerhart-Hauptmann-Platz. „Das ist ja nicht zu fassen, wenn ich es selber nicht erlebt hätte“, stellte man nun fest. Besucher, die sich für einen Markt interessieren, sehen sich bei 30 Ausstellern jeden Stand an. Menschen, die sich nicht interessieren, rennen wie bei Karstadt an den Parfümständen zur Europapassage vorbei ohne sich für Parfüm im Geringsten zu interessieren. Selbst wenn man Hinweisschilder auf Parfüm in den Weg stellt, laufen sie an diesen vorbei.

Wir stellen in Trittau bei 140 Ausstellern nur fünf Programmhinweisschilder auf dem großen Gelände aus. Tausende Besucher wissen, warum sie diesen Markt besuchen und sehen sich auch alle Stände an – ohne, dass man sie mit einem Schild darauf aufmerksam machen müsste. Unsere Besucher sind mündige Menschen. Sie sind weder blind noch kaufen sie Schmuck oder anderes, wenn sie es nicht brauchen oder ihnen danach einfach der Kopf nicht steht. Wir sind doch nicht auf einem Wochenmarkt, wo das Käseangebot auf einer Tafel im Weg steht. Wenn ich keinen Käse brauche oder gar nicht esse, kaufe ich trotz Schild mit Hinweis keinen. Es reicht, wenn direkt vor dem Marktplatz Plakatschilder stehen. Handbemalte Schilder auf dem Marktplatz mit Aufdruck „Hier auch Aussteller“ ….. an einer Stelle, wo jeder vorbei gehen muss, alleine schon um zum Parkhaus von Karstadt zu kommen, zeigen wenig Selbstbewusstsein. Besucher, die sich auf einem üppig mit Blumen geschmückten Marktplatz befinden auf dem ein Holzbildhauer große Skulpturen präsentiert und auch noch arbeitet, wissen: „Ich bin hier, weil mich kunsthandwerkliche Stände interessieren.“ Sollte ich durch Zufall hier sein, sehe ich mir auch nur die Stände an, wenn mich Kunsthandwerk interessiert.

Der Gewinner dieses Marktes war eindeutig der Bildhauer Tadek Golinczak. Er verkaufte große Skulpturen, Tiere wie Raben und viele kleine handgefertigte Figuren aus Holz. Er ist ein Typ, den man auf den Märkten sucht und nicht auf jedem Markt findet. Und genau DAS honorieren viele Besucher. Das ist aber nichts Neues – sondern war schon 1980 so als ich den ersten Kunsthandwerkermarkt in Trittau organisierte.

Aber auch die Kunden von der Jackenmanufaktur Christel Moden waren sehr zufrieden mit diesem Hamburger Markt. Ihre Kunden wurden alle im Vorwege angeschrieben und haben den neuen Standort von Christel Moden wohlwollend angenommen. "Dekorativer Markt, gut mit Bus oder Bahn zu erreichen und ein großzügiges ansprechendes Zelt", so ihre Bewertung. Christel Moden waren früher auf der Messe „ Du und Deine Welt“ in Hamburg vertreten. Diese Messe gibt es jetzt nicht mehr. Christel Moden hat viele Kunden im Norden und musste ihnen einen neuen Standort anbieten. Sie sind erfahrene Aussteller und pflegen ihr Geschäft. Sie bereisen ganz Deutschland und wissen, wo sie ihre Kundschaft erreichen.

Mit dem Aufbautag waren wir 12 Tage durchgehend in Hamburg. Wir waren eine zusammen gewachsene Hamburger Markt - Gemeinschaft – fast wie eine Marktfamilie. Unsere Marktfamilie grenzt aber niemanden aus, sondern schließt alle Teilnehmer ein. Ohne Matthias Böttgers Gastronomie und ohne die wunderschönen Bepflanzungen der Gartenbaufirma Bernd Oppermann wäre es ein Markt wie viele andere. Kein Aussteller wäre nicht durch einen anderen zu ersetzen gewesen – außer der Bildhauer Tadek Golinczak. Zusammen konnten wir uns in Hamburg ganz selbstbewusst präsentieren. „Schade, dass die Zeit so schnell vergangen ist. So konnte ich jeden Tag Geld verdienen“, sagte Marina Schacht zum Schluss. Diese Woche öffnet die neu gestaltete angrenzende Landesbankgalerie am Gerhart-Hauptmann-Platz. Im Herbst müssen wir wieder eine Straße von drei Metern mitten über unseren Marktplatz von Karstadt zur Landesbankgalerie frei lassen. Auch das wird für uns kein Problem sein. Es war für mich eine wunderbare Marktzeit mit total netten Ausstellern in Hamburg.

Nicht das was gefällt ist Kunst – sondern das was provoziert und zum Nachdenken anregt. Unsere Besucher suchen auf unseren Märkten nicht DAS was sie überall finden, denn dann könnten sie in die großen eleganten Ladenpassagen gehen. Unsere Besucher möchten immer noch DAS kaufen, was sie von anderen unterscheidet.
Ich freue mich jetzt schon auf die „Hamburger Herbstimpressionen der Kunsthandwerker“ vom 06. – 15. Oktober auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz.

Unser Video gibt Ihnen noch einmal einen kleinen Eindruck davon wie es war.


Ihre

Elke Baum

Was sagen Aussteller über unsere Märkte?
Zuschrift von Marion Eggert

Liebe Elke........
möchte mich nun nochmals , mit etwas Abstand von den privaten Aktionen nach der Ausstellung im Schloss Husum, bei Dir melden. Aktueller Anlass war ein sehr liebevoller Brief, den ich heute von der wunderbaren Frau Renate Strauß, Deiner Ausstellerin ( meiner Mitausstellerin) bekam.
Nach dem Krokusblütenfest, welches für mich und für die Kolleginnen in unserem Raum ebenfalls sehr erfolgreich war, machte dieser Brief heute an mich, das Tüpfelchen auf dem i aus ! DAS genau sind sie, die besonderen Momente des Verstehens und verstanden werden. Ich war echt berührt und bin wirklich happy, dieses Jahr mal wieder Deinen Termin wahrgenommen zu haben ! Das Wetter war ein Traum, die zahlreichen Besucher unglaublich interessiert und kauffreudig und das Klima untereinander einfach Klasse ! Meine befreundete Kollegin Mareike Tietz hat es geschafft an diesem WE für mich einen tollen Schulterschal zu häkeln, Frau Renate Strauß kaufte wiederum bei mir eine tolle und leichte Sommerjacke, womit sie sich und ihren Erfolg des WE belohnte. Und ich kaufte noch bei einer weiteren Kollegin diverse maritime Figürchen für unseren kleinen Louis. So haben nicht nur die Besucher, sondern auch wir untereinander uns glücklich gemacht " Was will man ( Frau) mehr ?" Und das liebe Elke verdanken wir einzig Dir und Deiner Ausstellung. So nun aber Schluß mit der Lobhudelei......mußte ich aber doch loswerden Also, auf hoffentlich bald mal wieder...........
Lieben Gruß auch von Wolf.....herzlichst << Marion>>

Kunsthandwerker

Rückschau "Lust auf Ostern" in Travemünde vom 26. - 28. März auf dem Fährplatz

Osterparade auf der Vorderreihe in Lübeck Travemünde
Osterparade auf der Vorderreihe in Lübeck Travemünde

Am Ostersamstag empfing uns strahlender Sonnenschein und eine Völkerwandung durch Travemünde und über unseren Ostermarkt auf dem Fährplatz. Aber ich denke, dass bei dem schönen Wetter alle Ostseebäder überrannt wurden.

Dag Wixforth zog natürlich wieder viele Kids mit ihren Eltern an seine mittelalterlichen Wippdrehbänke. Aber auch die anderen Stände wurden sehr gut besucht. Hier wieder ein kurzer Videoclip von Michael Lukowski vom Samstagmorgen auf unserem Markt.

Der Ostersonntag begann mit bedecktem trockenem Wetter. Wieder strömten die Touristen und Besucher über unseren Markt. Vor unserem Markt auf der Vorderreihe begann die Osterparade und zog noch einmal viele Besucher zusätzlich auf unseren Markt. Leider begann es am Nachmittag zu regnen und hörte erst einige Zeit später wieder auf.

Ein gut besuchter Ostermarkt in Lübeck Travemünde
Ein gut besuchter Ostermarkt in Lübeck Travemünde

Danach strömten die Besucher wieder, so dass wir an beiden Tagen unsere Stände in gemeinsamer Absprache bis 18.00 Uhr geöffnet hielten. Der Ostermontag begann wieder mit strahlendem Sonnenstein, vielen Besuchern und Touristen. Gegen Nachmittag bewölkte es sich und schickte so manche Bö unter die leichten Zelte unserer Aussteller. Bis um 17.00 Uhr zum allgemeinen Abbau hielten aber alle durch oder sicherten ihre Zelte.

Es war ein schöner Markt und viele Aussteller wie Werner Hack mit gedrechselten Schreibgeräten oder Sabine Harth aus Schieren mit handgefertigtem Schmuck waren mit ihrem Ergebnis zufrieden.

Für mich war es das schönste Osterfest aller Zeiten. Meine Tochter konnte ein Haus mit einem unglaublich schönen Grundstück in Trittau in der Nähe der Trittauer Wassermühle kaufen. Genau der Kauf wurde am Ostermontag besiegelt.

Jetzt freuen wir uns auf den Markt „Mit LiebeGemacht“ Kunsthandwerk und MEHR auf dem Gerhart- Hauptmann- Platz inHamburg vom 14. – 24. April.


Ihre

Elke Baum