Elke Baum   *   Kunsthandwerker-Agentur
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Willkommen

Was gibt es Neues?

Kulturzentrum

Weihnachtskonzert "Internationale plattdüütsche Skiffle Wiehnacht" mit der Band Appeldwatsch in der Trittauer Wassermühle am Sonnabend, den 17. Dezember 16

Appeltown Washboard Worms als 'Appeldwatsch'

Eine neue Band macht im plattdeutschen Land von sich reden. Unter dem Namen Appeldwatsch präsentieren die sechs Musiker der bekannten Band „Appeltown Washboard Worms“ neuerdings traditionelles plattdeutsches Liedgut mal verträumt, mal fetzig und eigene weihnachtlich plattdeutsche Texte im Skiffle-Sound der 50er Jahre.

Am Samstag, den 17. Dezember bringen sie um 20.00 Uhr in der Trittauer Wassermühle ein Weihnachtskonzert der besonderen Art. Da in den Reihen der Band zwei plattdeutsche Musiker der ehemaligen Band Leederkroom und Musiker aus verschiedenen Nationalitäten zusammen spielen, haben sie ihr Programm eine "Internationale plattdüütsche Skiffle Wiehnacht" genannt.

Neben plattdeutschen Stücken werden Weihnachtslieder aus Österreich, Norwegen und dem Ammerland zu hören sein. Da hört man die "Jingle Bells" nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Norwegisch, Österreichisch und Plattdeutsch. Der jüngste Waschbrettspieler Europas wird plattdeutsch singen, der österreichische Zaubergeiger Helmut Stuarnig mit einem rasanten Country-Sound überraschen und wahre Begeisterungsstürme im Publikum entfachen. Der kirchenchor-geschulte Banjo-Spieler Carsten Meins die eine oder andere schräge plattdeutsche Weihnachtsgeschichte vorlesen und der Norweger Finn Olaf Walter von Weihnachts-Bräuchen aus seiner Heimat erzählen und entsprechende Weihnachtslieder anstimmen.

Rasanter vierhändiger Piano-Boogie-Woogie folgt einfühlsamen Winterliedern, weihnachtliche Rock´n´Roll-Fetzer begleiten akrobatische Show-Einlagen auf dem Kontrabass. Traditionelles plattdeutsches Liedgut und eine Moderation auf altländer Platt von Wolfgang Hilke sind auch bei „Appeldwatsch“ selbstverständlich im Programm. Plattdüütsche Döntjes und die bekannte Spielfreude der Band bereiten ein vergnügliches Weihnachtskonzert.

Einlass 19.00 Uhr, Beginn 20.00 Uhr, Eintritt 15,00 €
Veranstalterin: Gemeinde Trittau, Organisation: Veranstaltungsagentur Elke Baum
Kartenvorverkauf: der Buchladen Anja Wenck, Poststraße 31 Tel. 04154 98 92 405 oder an der Abendkasse.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Neue Veranstaltung in Lübeck:
Großer Ostermarkt in der KULTURWERFT GOLLAN am 2. April 2017

Kulturwerft Gollan Lübeck

Liebe Aussteller und Ausstellerinnen,
NEU bieten wir gemäß dem Credo "Ostern braucht kreative Visionen" am Sonntag, den 2. April von 10 - 18.00 Uhr einen großen kreativen Ostermarkt in der Halle 4/5 in der KULTURWERFT GOLLAN, Einsiedelstraße 6 in Lübeck an.

Angeboten wird alles rund um Ostern und Frühling an vielen dekorativen und kunsthandwerklichen Ständen.

Die Kulturwerft liegt 1,5 km von Lübecks Altstadt und 1,9 km vom Lübecker Hauptbahnhof entfernt. Die Bushaltestelle liegt vor der Tür. Ausreichend Parkplätze für Besucher und Aussteller sind vorhanden.

Aufbauen können wir bereits am Samstag zwischen 15.00 – 18.00 Uhr
Eintritt 3,00 € - Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren frei
Parken für Besucher und Aussteller ist frei.

Hier können Sie buchen.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückschau auf den Lüneburger Kunsthandwerkermarkt im Glockenhaus vom 18. - 20. November 2016

Lüneburger Kunsthandwerkermarkt im Glockenhaus

Mit dem Lüneburger Kunsthandwerker- Markt im Glockenhaus ging am Wochenende unser Marktjahr 16 zu Ende. Viele unserer Kunsthandwerker konnten sich über supergute Umsätze freuen wie Thomas Nolte mit Getränkehaltern aus Lüchow, Petra Fischer mit Glasaccessoires und Astrid Voss mit exklusivem Schmuck.

Hier die Zuschrift einer Ausstellerin:

Sehr geehrte Frau Baum,
vielen Dank für die nette Mail. Ich habe den Markt in Lüneburg wieder sehr genossen. Er machte mir sehr viel Freude, und ich war auch mit dem Umsatz sehr zufrieden. Wünsche Ihnen eine besinnliche Advent-und Weihnachtszeit und freue mich auf nächstes Jahr mit Ihren tollen Märkten, vielen Dank.
Mit besten Grüßen aus dem Weserbergland
Sylvia Reck -kleine schererereien-

Eindrucksvoll auch der edle Kunsthandwerkermarkt in der Handwerkskammer am gleichen Wochenende in Lüneburg. Freunde des anspruchsvollen Kunsthandwerks kamen an diesem Wochenende in Lüneburg voll auf ihre Kosten.

Hier für alle, die nicht dabei sein konnten wieder ein kurzer Videoclip.

Kunsthandwerkermärkte bedeuten für mich etwas zu organisieren, was den Alltag bereichert. Was ihn schöner, abwechslungsreicher, vielfältiger und sinnlicher macht. Nirgendwo gelingt uns das besser als auf unseren Trittauer Märkten um die Wassermühle. Nicht irgendeinen austauschbaren Markt zu organisieren, sondern Raum und Kulisse für individuelle Märkte zu geben, über die sich ein ganzer Ort freut. Unsere Besucher stimmen mit den Füßen ab, öffnen ihre Herzen und dann auch ihre Portemonnaies, wenn wir eine ehrliche Veranstaltungskultur und romantische Wohlfühlatmosphäre schaffen.

2017 haben wir einige Märkte weniger im Programm. Trotzdem weiß ich genau, was wir erreichen wollen. Nämlich eine Zeit-Reduzierung nach der 20:80 Regel. 20 % der Arbeit können 80 % Erfolg bringen, denn den überwiegenden Teil von 80 % der Arbeit verschleudert der arbeitende Mensch für Tätigkeiten, die nur 20 % zu seinem Umsatz und Erfolg beitragen.

Bei erfolgreichen Menschen, Lebenskünstlern und Künstlern habe ich in den letzten Jahren immer wieder beobachtet, dass sie intuitiv nur 40 % Arbeitszeit einsetzen, um auf 160 % Erfolg zu kommen. Die restliche Zeit nutzen sie für sich, zur Inspiration oder um Zeit mit ihrer Familie und echten Freunden zu verbringen.

Daran werden wir 2017 verstärkt arbeiten – man nennt es neu – deutsch auch „entschleunigen“.

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Elke Baum

Elke Baum

Liebe Aussteller/Innen meiner Märkte und die es noch werden wollen ...

Wie Sie alle inzwischen wissen, erwartet meine langjährige Mitarbeiterin Mareike Pietz Anfang November Nachwuchs. Das kam für mich überraschend und hat uns im Planen für neue Märkte natürlich zeitlich etwas zurückgeworfen. Wir gehen aber Mitte November mit einer neuen Mitarbeiterin ins neue Jahr 2017, und ich bin ganz sicher, dass wir noch so einige Überraschungen für Sie bereithalten werden, denn meine Liebe für das Kunst- und Handwerk ist ungebrochen. So schreibt die Künstlerin Ines Wiese auf der Messe „Hamburg zeigt Kunst“ hier auf dem Foto:
„Hallo und guten Abend, liebe Frau Baum,
ach wie war das herrlich erfrischend gestern mit Ihnen - danke für das tolle Kennenlernen!
Unsere erste Begegnung - ich hoffe sehr, nicht die letzte ... „

Nein, es wird mit Sicherheit nicht die letzte sein, und ich werde weiterhin dort sein, wo man mich nicht vermutet. Mehr über die Künstlerin Ines Wiese können Sie auf meiner Facebook Seite lesen.
Bis bald

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Sehr geehrte Besucher meiner Homepage und liebe Markt - Freunde

Wenn die Nachberichte auf meiner Homepage jetzt etwas spärlicher als gewohnt ausfallen, liegt es daran, dass meine langjährige Mitarbeiterin Mareike Pietz für längere Zeit in meiner Agentur ausfällt, weil sie im November Nachwuchs erwartet. Damit fehlt mir die nächste Zeit eine absolut eingearbeitete Fachfrau in meinem Büro. Das stellt mich im Moment vor ungelöste Probleme. Es ist viel schwerer eine geeignete Nachfolgerin für Mareike zu finden als ich dachte. Immerhin arbeiteten wir seit meiner Selbständigkeit 1997 zusammen. Wir werden deshalb auch weiterhin 2017 alle unsere Märkte mit kurzen Videoclips von Michael Lukowski aus Lübeck für alle die nicht dabei sein können dokumentieren.

Holzbildhauer Tadek Golinczak
Holzbildhauer Tadek Golinczak

Unsere „Hamburger Herbstimpressionen“ auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz in Hamburgs City wurden wieder sehr gut besucht. Die wunderschönen herbstlichen Dekorationen und unser polnischer Bildhauer Tadek Golinczak zogen wieder viele Touristen und Besucher in ihren Bann. Unsere gepflegte und freundliche Gastronomie lud die Besucher des Marktes zum Verweilen ein. Ein großes Lob fand das Team um Matthias Böttger von den internationalen Touristen, weil das gesamte Team englisch und zum Teil auch spanisch spricht. Hamburg ist eben Weltstadt.

NDR Fernsehteam

So ist es nicht verwunderlich, dass am Freitagabend das NDR Fernsehen den Wetterbericht für das Abendprogramm "Hamburg Journal" von unserem Markt sendete und für unsere Kunsthandwerker mit „Guten Abend Hamburg“ am Samstag für sehr gute Umsätze sorgte. Hamburg und unser Markt war am letzten Veranstaltungstag noch einmal rappelvoll.

Hier sehen Sie ein Video von der Veranstaltung.

Am Wochenende des 15. und 16. Oktober waren wir parallel mit einem Kunsthandwerkermarkt im Rahmen der Husumer Krabbentage auf dem Marktplatz um den "Tine Brunnen" vertreten. Während sich unsere Kunsthandwerker in Hamburg am Samstag über bestes Herbstwetter freuen konnten, pfiff uns in Husum ein eisiger Wind um die Nasen. Die Besucher hielten wärmend ihre Hände in den Taschen, und man wusste nicht so genau, ob man sie heraus nehmen sollte oder auch nicht. Am Sonntag wurde es dann wärmer und die Besucher strömten zu Tausenden. So konnten sich Kunsthandwerkerinnen wie die Töpferin Ingrid Cordsen oder der Spekulatiusbrettschnitzer Anton van der Aar über gute Umsätze freuen während sie bei dem Verkäufer von hochwertigen Ledertaschen zurück blieben.

Hier sehen Sie das Video von der Husumer Veranstaltung.

Wie in den letzten Jahren wurde auch von den Husumer Krabbentagen im Fernsehen berichtet. Über alle unsere letzten Herbstveranstaltungen berichtete das NDR Fernsehen. Darüber freuen wir uns natürlich sehr.
Neunzehn Tage war ich nun durchgängig mit unseren Märkten unterwegs. Jetzt geht es ab sofort mit dem Kulturprogramm im Kulturzentrum Wassermühle in Trittau weiter.
Unsere Aussteller können ab sofort die ihnen bekannten und gängigen Märkte 2017 per Mail anfordern.

Das Ostseebad Laboe bieten wir in diesem Jahr nicht mehr an. Aber dafür werden wir noch einen neuen Markt aufnehmen. Hier bitte ich noch um ein wenig Geduld.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Der Hit des Jahres - Trittauer Erntedank Markt vom 1.- 3. Oktober 2016

Trittau war an diesem Wochenende im Ausnahmezustand. Natürlich glauben alle schon beim Namen „Trittauer Märkte“ die Besucherfüße würden sich automatisch in Richtung Trittauer Wassermühle bewegen. Es sieht auch tatsächlich so aus. Morgens um 10.00 Uhr strömen Menschenmassen von Mitte Ort Richtung Trittauer Wassermühle. Mit 170 Ausstellern war es in diesem Jahr der größte Erntedankmarkt seit 1980. Zu verdanken hatten wir es dem gesetzlichen Vereinigungstag am Montag und damit dem ALDI –Discounter, der uns mit der freien Parkfläche für zwei Tage unterstützte. Ein ernstes Problem wäre bei einem kleineren Markt, dass die zigtausend Besucher schon gar nicht mehr Platz auf dem Mühlengelände hätten. Unser ALDI – Discounter ist für uns somit ein unverzichtbarer Kulturträger. Trotz der 170 Aussteller konnten wir längst nicht alle Bewerbungen berücksichtigen – der Ausstellerzuspruch für den Trittauer Erntedankmarkt war in diesem Jahr riesig.

Wir haben uns deshalb im Vorfeld auf die größte Werbeaktion für diesen Markt konzentriert, die es je gab. Schon ab Juli wurden alleine 30 000 Flyer in Hamburg auf den Wochenmärkten verteilt. Auf jedem unserer kleinen Märkte habe ich noch einmal zusätzlich Flyer an unsere Aussteller verteilt. Wir versenden zwar Flyer mit der Post an unsere Aussteller, aber oft sehe ich sie nicht auf den Tischen liegen „vergessen“ … „zuhause gelassen“ ... Übrigens: Bei uns dürfen die Aussteller alle Flyer von anderen Veranstaltungen auslegen – selbst von Veranstaltern, die uns nicht gut gesonnen sind. Verpflichtungen nach dem Motto „Wer nach Trittau kommen möchte, der muss auch im Laufe des Jahres an kleineren Märkten teilnehmen“, gibt es bei uns aus eigenem Interesse nicht. Von Anfang an habe ich diese Dinge anders gehandhabt und der Erfolg in Trittau gibt uns recht.

Denn auch ich möchte keinem Aussteller verpflichtet sein, ihn in Trittau nehmen zu MÜSSEN, weil er auch die kleineren Märkte gebucht hat. Dann wäre ich nicht mehr frei in meiner Ausstellerauswahl. Man stelle sich nur einmal vor, es kämen alle Aussteller mit einem austauschbaren Warenangebot, das man Woche um Woche auf den Märkten in unserer näheren Umgebung kaufen kann.

Wir werden an dieser Stelle nicht preisgeben, wie wir unsere Werbung geschaltet haben. Nur so viel: Gigantisch! Aber wir wurden auch belohnt. Schon am Freitag sendete das Schleswig-Holstein Magazin im NDR unseren Erntedankmarkt als Veranstaltungstipp bei Carsten Prehn im Fernsehen. Am Samstag wurde der Wetterbericht vom Trittauer Erntedankmarkt im Schleswig-Holstein Magazin gesendet. Und am Montag (Vereinigungstag) durfte ich im Radio gegen 10.00 Uhr live von unserem Erntedankmarkt berichten. An allen drei Veranstaltungstagen schien in Trittau die Sonne und die angekündigten Regenwolken zogen über Trittau hinweg.

Wir haben uns so gefreut, dass ich die Skiffle Band APPELTOWN WASHBOARD WORMS zusätzlich am Vereinigungstag für ein zweites Konzert engagierte. Sie haben so toll gespielt. Auf dem Film kommt es leider nicht ganz so rüber. Unser Film beginnt mit der ALDI – Veranstaltungsfläche.

Hier können Sie eine 15-Minütige Video-Rückschau sehen.


Trotz der Absperrung im unteren Mühlenbereich, auf der am Wochenende der Stand unseres Bürstenmachers stand, lief der Auf- und Abbau reibungslos und ohne Probleme. Auf der gesamten großen Veranstaltung waren alle Stände rechtzeitig geschmückt. Kein noch so kleiner Hänger stand irgendwo oder irgendwie auf der Veranstaltungsfläche – kein Aussteller fuhr vorzeitig ins Veranstaltungsgelände. Es begeistert mich immer wieder wie diszipliniert und trotzdem entspannt bei dem großen Gelände die Trittauer Märkte ablaufen im Vergleich zu den oft kleineren.

Wenn wir dann Mails wie diese bekommen: „Guten Morgen Frau Baum, ich war zum ersten Mal in Trittau und kann nur sagen : Tolle Veranstaltung. Und ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und dass wir gemeinsam wieder in 2017 zusammen arbeiten.“ - freuen wir uns auf die Hamburger Herbstimpressionen jetzt beginnend vom 05. – 15. Oktober auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz mitten in Hamburgs City.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

19. Fest der Kunsthandwerker in Hamburg Wohldorf/Ohlstedt am Wohldorfer Mühlenteich vom 10. und 11. Sept. 2016

Dieser Mail von Beate Fohn-Schenk konnten sich viele Kunsthandwerker und Aussteller nur anschließen:

"Liebe Frau Baum,
ich hoffe, Sie konnten den gestrigen Markt gut abschließen. Ich war ziemlich alle. Gestern war ein sehr erfolgreicher Markt für mich. Das Publikum war zusätzlich auch noch sehr wertschätzend, und es haben sich viele nette Gespräche ergeben. Ganz schön, eine tolle Atmosphäre."

Trotz der hochsommerlichen Temperaturen wurde unser "Fest der Kunsthandwerker" in Wohldorf/Ohlstedt bereits ab Samstagmorgen sehr gut besucht und ein großer Erfolg für viele. Am Sonntag wurde es richtig voll. Wir haben es in Wohldorf einfach mit einem wunderbaren, interessiertem und kaufkräftigem Publikum zu tun. Zu den liebevoll dekorierten Ständen unserer Kunsthandwerker und Aussteller passt natürlich auch die idyllische Veranstaltungsfläche rund um den Mühlenteich im Hamburger Alstertal.

Landwirt Bernd Adolph
Landwirt Bernd Adolph

Unser Landwirt Bernd Adolph mit Kürbissen stand vor unserer Trittauer Plane. "Ich musste sie ein wenig abdecken", meinte Bernd Adolph. Die Leute fragen ständig: "Sind Sie auch in Trittau? " „Wenn ich "ja" sage, antworten sie“ "dann kaufe ich in Trittau."

Total nett fand ich die Situation als unser Glasbläser Hans Harder von einem Besucher nach seinem nächsten Markt gefragt wurde. Hans Harder nannte dann den Ort mit dem Zusatz: „Ein besonders schöner Markt“. Da antwortete der Besucher mit bestimmender Überzeugung: "Wir haben TRITTAU". Darauf antwortete Hans Harder: "Da bin ich auch". "Dann ist ja alles gut", erwiderte der Besucher und es war alles gut.

Manchmal sagen auch Besucher zu mir: „Ein schöner Markt. Aber Sie müssten einmal DEN in Trittau sehen“. Ja, und bis ich den sehen kann, gibt es noch viel zu tun.

Hier eine Video-Rückschau auf unseren Hochsommermarkt am Mühlenteich. (Die Musikvorschau im Kopf der Seite können Sie durch einfaches Anklicken zum Schweigen bringen!)

Bis bald.
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Elke Baum

Kulturzentrum

Kulturprogramm der Trittauer Wassermühle

Gerne schicken wir Ihnen ab sofort das Herbst/Winter Progamm 2016/17 der Gemeinde Trittau per Post oder Mail zu. Kulturprogramm darf alles sein – nur nicht langweilig. Lassen Sie sich überraschen.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Kunsthandwerkermarkt "Lust auf Kunsthandwerk" auf dem Travemünder Platz an der Priwallfähre in Lübeck-Travemünde vom 26. bis 28. August 2016

Hier eine Video-Rückschau auf unseren Hochsommermarkt am Meer.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückschau auf die Husumer Kunsthandwerkertage auf dem Marktplatz in Husum vom 19. - 21. August 2016

Husumer Kunsthandwerkertage

In Husum geht es maritim, kulturell oder typisch nordfriesisch zu. Das Veranstaltungsprogramm ist prall gefüllt und regelmäßig mit Events gespickt, die Anlass für eine Reise nach Husum bieten. Seit 2002 füllen auch wir den Veranstaltungskalender mit vier kunsthandwerklichen Märkten im Jahr. Die Zusammenarbeit mit dem Tourismus- und Stadtmarketing Husum GmbH hat sich in den vierzehn Jahren immer als konstruktiv und in freundschaftlicher Atmosphäre erwiesen. Denn auch wir werben mit unseren familienfreundlichen Märkten für Husum und ziehen viele Besucher zusätzlich in diese schöne nordfriesische Theodor- Storm- Stadt.

Glasbläser Hans Harder
Glasbläser Hans Harder

Unsere kostenlosen Mitmach- Aktionen für Kinder und Jugendliche begeisterten unsere Besucher und Urlauber immer wieder. Ob Drechseln für Kinder und Jugendliche oder das gemeinsame Glasblasen zusammen mit Glasbläser Hans Harder: Hier waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Doch auch viele unserer Kunsthandwerker und Aussteller konnten sich über sehr gute Umsätze freuen. Das ideale Marktwetter, familienfreundliches Mitmach- Programm und kundenfreundliche Aussteller hielten unseren Kunsthandwerkermarkt an drei Tagen in Schwung.

Hier wieder ein kurzer Videoclip von unseren Kunsthandwerkertagen in Husum.


Wir haben uns in diesem Jahr auf unseren Märkten besonders um junge Familien bemüht. Junge Familien sind unsere Markt– Zukunft – ob wir es einsehen wollen oder nicht. Dass wir es hier mit einer neuen anderen Generation und uns manchmal fremder Wertevorstellung zu tun haben, sollte allen klar sein. Gerade in den Lebensabschnitten zwischen 30 – 50 brauchen die Familien das meiste Geld für ihre Karriere, Wohnen und Schulausbildungen ihrer Kinder.

Selbstverständlich können junge Familien oft nicht so viel Geld auf den Märkten ausgeben wie eine ältere Generation, die bereits ihre Kinder aus dem Haus hat und oft in hypothekenfreien Häusern wohnt. Wir wollten gezielt junge Familien mit ins Marktgeschehen einbinden. Dass uns dies sehr gut in diesem Jahr gelungen ist, freut mich besonders. Schließlich habe ich auch eine Tochter und Schwiegersohn von fünfunddreißig Jahren mit zwei Kleinkindern und kenne ihre Wünsche und Träume als wären es meine.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf den Kunsthandwerkermarkt auf dem Hafenplatz in Laboe vom 12. bis 14. August 2016

Kunsthandwerkermarkt auf dem Hafenplatz in Laboe

Einige Aussteller konnten es nicht fassen: Katja Harders mit Lichtobjekten aus Alu-Draht und die Kinder-Mit-Mach-Aktion waren am Sonntagabend so gut wie ausverkauft. So erging es auch unserer Ausstellerin mit wunderschönem Bernstein- oder Claudia Dölling mit Silberschmuck. Ab Freitagmorgen bis Sonntagabend strömten Urlauber und Besucher über unsere kleine Hafenmeile.

Tolle Mitmach-Aktionen für Kinder
Tolle Mitmach-Aktionen für Kinder

Gesetzt hatten wir auf kostenlose Kinder-Mitmach-Aktionen für junge Familien. Viele Besucher aus Laboe und Umgebung besuchten den Kunsthandwerkermarkt aus Kiel mit der Förde-Fährlinie oder dem Bus, der genau vor unserer Hafeneventfläche hielt. Sogar große Busse standen vor unserem Markt. Ideales Marktwetter, familienfreundliches Programm und dekorative Stände ließen auch die Kassen unserer Aussteller klingeln. Ab und zu brachten sogar Vermieterinnen von Ferienwohnungen unseren Ausstellern Kaffee und leckeren selbstgebackenen Kuchen.

Schön finde ich in Laboe immer wieder, dass sich die Urlauber und auch Einwohner über unsere Märkte freuen und nicht einfach gelangweilt vorbeischlendern.
Hier wieder ein kurzer Videoclip für alle, die nicht dabei sein konnten.


Einige Familien reisen Dag inzwischen schon hinterher. Wir treffen uns alle wieder am Wochenende auf dem Marktplatz in Husum vom 19. – 21. August. Ich freue mich auf unsere kreative Ausstellerfamilie und viele Besucher.

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Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Kunsthandwerkermarkt im Schloss vor Husum und auf dem Schlosshof im Rahmen der Husumer Hafentage vom 5. bis 7. August 2016

Kunsthandwerkermarkt im Schloss vor Husum und auf dem Schlosshof
Kunsthandwerkermarkt im Schloss vor Husum und auf dem Schlosshof

Nun sind wir wieder von Husum zurück. Es war ein schönes und für viele Aussteller umsatzstarkes Marktwochenende. Ideales Marktwetter, ein abwechslungsreiches Marktangebot und unsere gezielte zusätzliche „Extrawerbung“ zogen an drei Tagen durchgängig viele Besucher und Urlauber auf den Schlosshof.

Jörg Rudolf konnte es selbst kaum fassen. Schon im letzten Jahr hatte er auf unserem Kunsthandwerkermarkt im Seitenflügel des Schlosses super gut an die Husumer Damenwelt verkauft. Doch die Szenen, die sich an diesem Wochenende an seinem Stand abspielten, wären filmreif gewesen.

Jörg Rudolf mit trendsetzender Mode
Jörg Rudolf mit trendsetzender Mode

An allen drei Tagen wuselten seine Husumer Stammkundinnen vom letzten Jahr und Urlauberinnen in und um seinen Stand. Es wurden bevorzugt gleich mehrere Stücke gekauft. Er hätte selbst mit einer Verkäuferin gut zu tun gehabt. Genau DAS sind die Emotionen, die uns auf den Märkten in Schwung halten. An diesem Wochenende hatte Jörg den Modepuls der Zeit genau getroffen. Mit seiner auffallenden und trotzdem tragbaren Mode hatten seine Kundinnen die neuen Trends erkannt. Wir alle haben uns mit ihm gefreut als er am Sonntagabend glücklich erschöpft seine Restkollektion einpackte.

Doch auch viele andere Aussteller waren mit der Kaufkraft in Husum sehr zufrieden. Der Markt wurde durchgehend gut besucht. Marktwetter, Urlaub, gute Laune und ein interessanter Angebotsmix hat für viele Aussteller in Husum die Marktkasse klingeln lassen.

Für alle die uns nicht besuchen konnten hier wieder ein kurzer Videoclip.


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Elke Baum

Was sagen Aussteller über unsere Märkte?
Zuschrift von Uwe Kobrink

Liebe Elke,
vielen Dank für Deinen Einsatz und den schönen Markt.
Es war wirklich so, dass die Kunden morgens und abends zum Kaufen kamen. Habe sehr schöne neue Kontakte gehabt, und nachdem ich wieder zuhause angekommen bin ( 8 Stunden Fahrzeit) habe ich weitere Bestellungen in meinem Internetshop bekommen. Nach wie vor sind viele meiner Kunden von den FILZIS begeistert und bestellen diese dann auch später, denn sie werden gerne auch als Geburtstages-Geschenk bestellt. Immer wieder höre ich am Stand "Schatz das ist super die wünsche ich mir zum Geburtstag.“ Ach ein Bild von mir geht nun zur Schweiz, und dieses wurde knapp vor offiziellen Ende des Marktes gekauft.
Hoffe es geht Dir wieder besser.
Liebe Grüße aus dem Ruhrpott
Uwe

Kunsthandwerker

Rückblick Kunsthandwerkermarkt auf der Hafeneventfläche 24235 Laboe/Ostsee vom 22. - 24. Juli 2016

Sommermarkt am Hafen
Sommermarkt am Hafen

In Laboe gibt es zwei Yachthäfen mit über 700 Liegeplätzen, einen Fischereihafen sowie einen Gewerbehafen mit einem Museumssteg. Neben den Hochseeangelfahrten gibt es die Möglichkeit, Segelschiffe zu chartern, oder verschiedene Segelscheine in Segelschulen zu erwerben. Eine Surf- und Kiteschule komplettiert das Angebot. Vom Gewerbehafen aus starten im Sommer auch Ausflugsschiffe ihre Fahrten in See.

Der Laboeer Hafen wurde seit 1988 in jedem Jahr mit der blauen Umweltflagge für saubere Meere ausgezeichnet. Diese Auszeichnung, die von der Stiftung für Umwelterziehung vergeben und in der Bundesrepublik Deutschland durch die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung verliehen wird, erhalten Hafenträger, die sich in besonderem Maße für den Umweltschutz und die Aufklärung verdient gemacht haben.

Seit 2008 organisieren wir Kunsthandwerkermärkte im Yachthafen. Viele Jahre im Rosengarten und jetzt, nachdem das Hafengelände für viele Millionen neu umgestaltet wurde, auf der Hafeneventfläche. Laboe war an diesem Wochenende voll von Urlaubern, denn für Familien mit Kindern ist Laboe ein Urlaubsparadies. Unsere Kunsthandwerkermärkte sind sehr beliebt in Laboe. So freuten sich unsere Aussteller, dass viele Kunden von den Märkten vergangener Jahre wieder kamen und sich auch viele Besucher extra für diesen Markt trotz der extremen Hitze auf den Weg gemacht hatten. Viele Kunden unserer Aussteller kamen aus Laboe und Umgebung und mit ihnen altbekannte „Abwerber“. Über diese Resonanz habe ich mich sehr gefreut, weil hier genau auch unsere gezielte Werbung in Kiel und Umgebung zum Erfolg geführt hatte.

Trotz der fast unerträglichen Hitze strömten die Besucher am Freitagmorgen ab 11.00 Uhr über unsere Meile bis am Sonntagabend am Veranstaltungsende. Die Betreiber unseres kleinen Crêpes – Standes wollten am Ende gar nicht aufhören, so gut lief das Geschäft. Aber auch für viele unserer Kunsthandwerker war dieser Markt topp. Britta Marquardt hatte im letzten Jahr in Laboe schon gut verkauft. Doch bei diesen heißen Sommertemperaturen waren ihre handgenähten Boxershorts aus 100 % Baumwolle der Renner. „Das war unser bester Umsatz aller Zeiten“, strahlte ihr Mann Christian.

Frau Herentin mit selbst hergestellten Windspielen
Frau Herentin mit selbst hergestellten Windspielen

Auch unsere Schmuck- Designerinnen wie Astrid Voss aus Faßberg oder Claudia Dölling bedankten sich am Veranstaltungsende für diesen umsatzstarken Markt im Yachthafen. Kathja Harders Stand mit Schmuck und Lichtobjekten aus Aludraht war an allen drei Tagen von Kunden umlagert. Janina Bockmeier freute sich über die vielen Kunden mit Kindern in Laboe und war auch sehr zufrieden. Frau Herenthin aus Körle mit selbst hergestellten Windspielen buchte gleich noch einmal unseren Folgemarkt in Laboe vom 12. – 14. August. Für alle die nicht dabei waren, haben wir wieder einen kurzen Videoclip am Samstagmittag drehen lassen.


Nur mir ging es am Wochenende mies. Ich hatte die Stärke der Sonne an der Ostsee am Aufbautag unterschätzt und musste eine schlimme Sonnenallergie im Gesicht ertragen. Mit verquollenem puderrotem Gesicht fühlte ich mich wie eine zerquetschte Tomate. Während unsere Keramikerin Gretl Langner aus Husum an allen drei Tagen ins Meer zu einem abkühlenden Bad sprang, versuchte ich mein Gesicht zu kühlen, was aber nicht half.

Nun freuen wir uns auf unseren Kunsthandwerkermarkt auf dem Schlosshof in Husum vom 05. – 07. August. Auch hier werden wir wieder gezielt Werbung an die Husumer und in der Umgebung schalten in der Hoffnung, dass dieser Markt genauso erfolgreich wie in Laboe wird.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick „Lust auf Kunsthandwerk“ in Lübeck-Travemünde auf dem Fährplatz vom 01. – 03. Juli

Imposante Nachbarschaft - Luxus-Kreuzfahrer
Imposante Nachbarschaft - Luxus-Kreuzfahrer

Travemünde war an diesem Wochenende voll von Touristen und Urlaubern. Am Aufbaunachmittag am Donnerstag lag ein riesiger britischer Luxusliner vor unserer Veranstaltungsfläche, und in den Geschäften in der Vorderreihe hörte man die Engländer einkaufen. So manche Verkäuferin musste ihren Chef holen. Schade, dass wir unseren Markt nicht schon geöffnet hatten.

Bis auf wenige kurze Schauer hatten wir insgesamt Glück mit dem Wetter auf unserem kleinen kunsthandwerklichen „Touristenmarkt“ auf dem Fährplatz in Lübeck-Travemünde.

Imposante Nachbarschaft - Luxus-Kreuzfahrer
Foto: Helge Normann

Selbst am Samstag überraschte uns erst gegen 16.45 Uhr ein kurzer Schauer. Unser Markt "Lust auf Kunsthandwerk" wurde durchgehend sehr gut besucht. Zusätzlich legte am Samstag ein Luxus - Kreuzfahrtschiff mit ausländischen Passagieren vor unserer Veranstaltungsfläche an und blieb den ganzen Tag bis 19.00 Uhr. Unsere kleine Zeltstadt wirkte im Vergleich zum Luxusliner geradezu wie eine Miniatur. Viele Amerikaner kauften dieses Mal an den Ständen unserer Aussteller Souvenirs. Leider benutzen nicht alle ein EC-Kartengerät, doch dann wurde schon einmal mit Dollar bezahlt.

Am Sonntag schien fast bis zum Marktende durchgehend die Sonne. Nach einem kurzen Regenschauer verließen wir alle bei Sonnenschein die Marktfläche.

Wir verkaufen in den Sommerferien dort, wo andere Urlaub machen, und das zahlt sich für viele Aussteller aus, wenn sie Urlaub mit Märkten verbinden. Im Urlaub wird gelacht, geliebt und gelebt. Die schönsten Tage im Jahr flattern wie die zarten Loops unserer Aussteller an ihren Ständen im Sonnenschein dahin. So fühlte sich auch unser Markt direkt an der Travemündung an. Fröhlich – entspannt – mit netten Menschen.
Hier wieder für alle die nicht dabei waren eine kurze Videodokumentation.


Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Düwelsbrücker CREATIV-Markt am Fähranleger Teufelsbrück am 18. und 19. Juni 2016

Claudia Dölling hat auf dem Düwelsbrücker Creativ Markt sehr gut verkauft

Einen kurzen Rückblick auf unseren Düwelsbrücker CREATIV-Markt am Fähranleger Teufelsbrück am 18. und 19. Juni an der Hamburger Elbchaussee möchte ich Ihnen, wenn auch etwas verspätet, nicht vorenthalten. Es war schon ein selten schönes Gefühl, als wir Samstagmorgen gegen 6.00 Uhr bei Sonnenschein am Hamburger Hafen vorbeifuhren, der Hafen mit seinen Schiffen in der Sonne glitzerte und ein spannendes Marktwochenende vor uns lag.

Unser Veranstaltungstermin über Himmelfahrt im letzten Jahr war unglücklich gewählt, da zeitgleich das Deutsche Spring-und Dressurderby in Klein-Flottbek stattfand und der Veranstalter alle Parkplätze um uns herum für seine Aussteller angemietet hatte. Außerdem war Himmelfahrt mit vier Markttagen einfach zu lang für unseren kleinen Markt. Dass im angrenzenden einkommensstärksten Stadtteil Nienstedten die meisten Kinder in Hamburg wohnen und ihre Eltern ohne sie nicht aus dem Haus gehen, war uns bis dahin unbekannt. Daraus hatten wir natürlich gelernt.

So wunderte es uns nicht, dass Dag von den Kindern mit ihren Eltern dicht umlagert wurde. Freude leuchtete den Vätern und Kindern in den Augen als sie gemeinsam drechseln durften. Eine Besucherin erzählte mir, dass der Naturpädagoge Dag mit den Kindern der in der Nähe liegenden Rudolf- Steiner- Schule gedrechselt hatte und ihn daher sehr viele Kinder kennen würden und sich sehr auf ihn gefreut hätten. Aber auch unser Glasbläser Hans Harder freute sich über größere Aufträge der einkommensstarken Kundschaft.

Marokkanische Küche
Marokkanische Küche mit S. Salama EL SHURUK

Der Marokkaner S. Salama EL SHURUK bereitete auf unserem Markt eine typische und ursprüngliche Mahlzeit mit orientalischen Zutaten in der sogenannten Tajine, einem runden unglasierten Topf mit kegelförmigen Deckel, zu. Geheizt wurde auf Wüstensand mit Eierbriketts. In der Tajine wurden Gemüse, Kartoffeln und alle Gewürze zusammen schonend im Dampf gegart und entwickelten darin einen unvergleichlichen Geschmack. Die Tajine kann auf dem Herd, im Backofen oder auf speziellen Holzkohlestäbchen verwendet werden. Eine Kostprobe bekamen unsere Besucher direkt am Stand.
„ Stellen Sie Ihr Kamel doch einfach hier her“, empfahl S. Salama EL SHURUK einer Besucherin mit Fahrrad während er erklärte, dass er sein Gericht auf Wüstensand mit einigen Eierbriketts vollständig ohne Fett zubereitete.

Die glasierten Tajinen konnten die Besucher in 3 verschiedenen Größen erwerben. Hier einmal ein Rezept für Interessierte von Ihnen. Couscous mit Gemüse auf eine schnelle europäische Art.
Zutaten:

Couscous mit Gemüse
Couscous mit Gemüse
  • 400g Instant-Couscous
  • Salz
  • 1 Tl Butter
  • 3 kl. Zucchini
  • 4 Tomaten
  • 150g Kürbis
  • 1 kl. Aubergine
  • 100g grüne Bohnen
  • 100g Weißkohl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 getr. Chilischote
  • 3 El Öl
  • 3 Fäden Safran
  • 1/4 l Gemüsebrühe
  • 100g Kichererbsen (a.d.Dose)
  • Pfeffer a. d. Mühle
  • Korianderblätter

1. Couscous in einer Schüssel mit 400ml kochendem Salzwasser übergießen. 5 Minuten quellen lassen, dann mit einer Gabel auflockern und ein Tl. Butter zufügen und unterheben. Warm halten.
2. Gemüse putzen und waschen. Zucchini in dicke Stifte schneiden, Tomaten halbieren, entkernen und in Stücke schneiden. Aubergine u Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden. Weißkohl in Streifen schneiden, Bohnen nur putzen und ganz lassen, alles dazugeben.
3. Knoblauch in feine Würfel schneiden. Chilischoten zerstoßen. Das Öl in die Tagine geben, Kürbis, Bohnen und Weißkohl hineinschichten und ca .10 Minuten garen. Dann auch Zuchini und Aubergine dazugeben und weitere 10 Minuten garen.
4. Safran in der Brühe auflösen und zum Gemüse gießen und Tomaten dazugeben und noch weitere 8 Minuten garen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
5. Couscous auf einem großen Teller in der Mitte anrichten und das Gemüse drum herum schichten oder verteilen. Mit frischem Koriander bestreut servieren.

Susi Fey mit dem Label Clamotti aus Berlin
Susi Fey mit dem Label Clamotti aus Berlin

"Es ist für mich der schönste Kunsthandwerkermarkt am Anleger Teufelsbrück den ich besucht habe - außer dem Kunsthandwerkermarkt im Völkerkundemuseum. Für alle ist etwas dabei." meinte eine Besucherin begeistert, und kaufte noch einige Glasobjekte bei Hans Harder.

Das Angebot unserer Aussteller bekam von sehr vielen Marktbesuchern großen Zuspruch, so dass wir den Düwelsbrücker CREATIV-Markt für nächstes Jahr wieder beantragen werden.
Für alle die nicht dabei waren, haben wir wieder einen kurzen Videoclip von Michael Lukowski drehen lassen.

Selbst aus Trittau kamen noch Besucher um Schmuck zu kaufen. Gefreut habe ich mich aber auch über den Besuch des alten „Markthasen“ Jürgen Maßow. Wir kennen uns seit 2000 von einigen Märkten. Jürgen Maßow hat früher Märkte für die damalige Töpferei Abraxas aus Nordrhein- Westfalen gefahren bis diese Freundschaft samt Töpferei zerbrach. Es gab viel zu erzählen, was in den Marktjahren damals und anschließend passiert ist. Märkte sind ein kollektives Miteinander und nehmen ihre Menschen lange Zeit mit, wenn sie so wie ich wohl mit zu den ältesten Marktveranstaltern Deutschlands gehören.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick Lüneburger Kunsthandwerkermarkt vom 10. – 12. Juni im Glockenhaus in der Lüneburger Innenstadt

Leniana Mochkina mit Taschen, Hüten und Kleidung
Leniana Mochkina mit Taschen, Hüten und Kleidung aus 100 % ökologischem Leinen

„Wir durften ja am letzten Wochenende auf dem Kunsthandwerker-Markt in Lüneburg dabei sein, und es hat uns sehr gut gefallen. Tolles Ambiente, nette Markt-Gemeinschaft, viele Besucher. Vielen Dank und viele Grüße“, schreibt Ausstellerin Karin Müller mit selbst hergestellten Glückwunschkarten, und dem schließen wir uns an.

Während die Aussteller mit Schmuck nicht an die immer noch Jahr für Jahr steigenden Umsätze des Lüneburger Novembermarktes anschließen konnten, erlebte Leniana Mochkina geradezu einen Kaufrausch auf ihre Hüte und Kleidung aus 100 % ökologischem Leinen. Das ist es, was unsere Märkte so spannend macht. Man weiß nie so genau wie es läuft. Ich bekam den Besuch einer Ausstellerin, die mir erzählte, dass sie vor drei Jahren bei uns in Ammersbek war. Von dem Umsatz damals träumt sie heute. Wenn ein Trend vorbei ist, sollte man sich etwas Neues einfallen lassen. So einfach wie gesagt, ist dies natürlich nicht. Denn einen Trend muss man erkennen, bevor er zum Trend gekürt wird. Wenn ihn alle anderen entdeckt haben, ist es fast schon zu spät. Wer kreativ sein will, muss den anderen immer ein Stück voraus sein. Da darf man sich nicht entmutigen und vor allen Dingen nicht in die Karten gucken lassen. Sie können allerdings wieder in unseren kurzen Videoclip gucken und sich selber ein Bild davon machen.

Diese Woche konzentrieren wir uns ganz auf unseren „Düwelsbrücker CREATIV-MARKT -Kunsthandwerk & MEHR" am 17. und 18. Juni am Fähranleger Teufelsbrück. Wir haben an der Elbchaussee einen kleinen schönen Markt mit ausgesuchten Kunsthandwerkern und Ausstellern zusammengestellt und hoffen, dass uns die Fußball Europameisterschaft nicht zu sehr dazwischen spielt.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick „Ammersbeker Impressiona“ am 04. und 05. Juni in Ammersbek auf dem Gutshof

Es war ein heißes Wochenende für unsere Besucher und Aussteller auf der „Ammersbeker Impressiona“ auf dem Gutshof in Ammersbek. Trotz der teilweise unerträglichen Schwüle kamen viele kauffreudige Kunden zu uns nach Ammersbek. Sehr gut wurden Gartenmöbel bestellt und Gartenaccessoires gekauft.

Doch die Besucher kamen aufgrund der hohen Sommertemperaturen nur gezielt nach Ammersbek zum Kaufen. Es gab viele Folgekäufe nach unserer Teilnahme an der „Trends 16“ am 21. und 22. Mai im Nordersteder Stadtpark. Sehr gelobt wurde von den Besuchern immer wieder, dass wir in Ammersbek keinen Einritt nehmen. Ich frage mich allerdings auch wofür? Mit vorausgegangenen eintrittsfreien Märkten in Trittau und der „Trend 16“ in Norderstedt begeistern wir viele Besucher und Kunden. Warum sollte man jetzt Eintritt für die „Ammersbeker Impressiona“ zahlen für das was man woanders eintrittsfrei zu sehen und kaufen bekommt??

Kühler als auf dem Gutshof war es im „Pferdestall“. Hier strömten die Besucher durchgängig. Hier wieder eine kurze Dokumentation.

Auf dem Gutshof war es für unsere Aussteller unter den schattigen blühenden Kastanien auch noch in der Hitze gut zu ertragen. Allerdings fehlte auf dem Gutshof die sogenannte „Laufkundschaft“, die dann doch vielleicht die eine oder andere Kleinigkeit mitgenommen hätte. Oft wird sie von den Ausstellern ignoriert oder unterschätzt. Doch wenn die „Schaulustigen“ es dann vorziehen im Garten zu grillen und sich nur das anspruchsvolle und gezielte Publikum bei der Hitze auf den Weg macht, fehlen sie den Ausstellern als Kulisse auf dem Gutshof doch.

Heute bekommen wir von Besuchern viele Anrufe, die Aussteller vom letzten Jahr in Ammersbek vermisst haben wie z.B. Sandra Leibner aus Syke mit exklusiven Taschen. Manchmal wird eben erst auch ein Jahr später Edles gekauft.

Für mich war es ein entspanntes Marktwochenende mit vielen netten Ausstellern und guten Gesprächen.
Ich freue mich schon auf den Kunsthandwerkermarkt am nächsten Wochenende im Lüneburger Glockenhaus.

Ihre

Elke Baum

Was sagen Aussteller über unsere Märkte?
Zuschrift von Klaus Wilhelms

Ich muss mich nochmal bei dir wegen der Vermittlung zum "Historischen Jahrmarkt'" in Kornelimünster bedanken! Der Markt war sehr erfolgreich für mich!
Vielen Dank. Wir sehen uns in Ammersbek!
Gruss Klaus Wilhelms

Kunsthandwerker

Rückblick Großer Markt im Park trends im Stadtpark Norderstedt am 21. und 22. Mai – zusammen mit Oliver Hauschildt – Verlag, Events & Werbeagentur aus Ellerau

Der Stadtpark Norderstedt ist der Park der Möglichkeiten. Er hat sich nach der erfolgreichen Landesgartenschau im Jahr 2011 zu einem beliebten Ausflugsziel für Freizeitgestalter und Grünliebhaber, für Entspannungskünstler und Aktivitäten Fans entwickelt. Seepark, Waldpark und Feldpark laden Kinder und Erwachsene auf 720 000 Quadratmetern zum Entdecken und Entspannen ein.

Zahlreiche Attraktionen und ein vielfältiges unterschiedliches Freizeitprogramm sorgen Woche für Woche für unvergessliche Erlebnisse. Der Stadtpark ist einer der wenigen, der nach einer Landesgartenschau so beliebt bei der Bevölkerung angenommen und entsprechend genutzt wird. Viele Norderstedter haben mir das begeistert auf der „trends“ am Wochenende bestätigt.

Insgesamt konnten sich unsere Besucher an über 240 Ständen bei schönstem Sommerwetter über fünf übersichtliche Bereiche zu den Themen Wohnen- und Dekorationen, Garten, Technik, Kulinarisches und Kunsthandwerk informieren und das eine oder andere Stück kaufen.

Denn je weiter wir uns von der Natur entfernen, desto mehr sehnen wir uns zu ihr zurück – auf Balkonen, in Gärten oder mitten in der Stadt. Nur das erklärt die Beliebtheit der Gartenaccessoires und Pflanzen, die auf unseren Märkten in Hülle und Fülle angeboten werden.

Wer einen Garten zum Blühen bringt ist stolz. Es redet ihm keiner rein. Und am Ende erntet er seine eigenen Früchte. Die Hobbygärtner sind glücklich, wenn sie abends verschwitzt aus der Rabatte steigen. Ein Garten erdet uns. Denn wer so richtig bei der Sache ist, vergisst schnell Raum und Zeit. Ein blühender Garten ist für ihn kleines Paradies. Für mich übrigens auch.
Das ist auch einer der Gründe warum die Menschen manchmal hohe Eintrittspreise für Gartenmessen bezahlen. Unsere Besucher lobten aber, dass die Messe „trends“ vom Veranstalter Oliver Hauschildt keinen Eintritt kostete. Unser kurzer Vidoclip wurde am Samstag gegen 12:00 Uhr mittags gedreht.

Am Sonntag wäre Michael Lukowski gar nicht mehr zum Drehen durch die Besuchermengen gekommen. Am Sonntag wurde es ab 10.00 Uhr so voll, dass oft kein Durchkommen mehr möglich war. Von diesen Besucherzahlen können viele Veranstalter von Gartenmessen nur träumen.

Dagmar Böhne aus Quickborn mit handgemachter Seife
Dagmar Böhne aus Quickborn mit handgemachter Seife

Besser geht es nicht! ……. „ und trotzdem, Elke,“ sagte die seit dreißig Jahren mit mir befreundete Dagmar Böhne aus Quickborn „Trittau bleibt Trittau. Ich habe den Vergleich mit anderen Märkten. Für den Umsatz in Trittau an zwei Tagen, muss ich woanders vier Tage stehen. Gar kein Vergleich.“
Doch wenn sich viele Aussteller auf mehreren Märkten zeitgleich tummeln? Zum Beispiel stand auf der Fläche von Oliver Hauschild ein großer Stand mit Körnerkissen von der Manufaktur Meindl. Der Verkäufer hatte früher Accessoires aus Olivenholz verkauft, anschließend Schmuck, jetzt Körnerkissen. Er wird nicht der einzige Verkäufer der Manufaktur Meindl sein. Betrachtet man sich die Überflutung von Märkten und Gartenmessen, muss man zu dem Schluss kommen, dass es auf den meisten Märkten die gleichen Produkte gibt. Der Verkäufer war zwar sehr zufrieden mit seinem Umsatz in Norderstedt – ich frage mich natürlich wie lange es für ihn läuft?

Dekohaus Sascha Suppe
Dekohaus Sascha Suppe

Frau Heger hat in Norderstedt alles zum halben Preis verkauft. Zehn Jahre war sie auf den Märkten dabei – zum Schluss blieben am Ende des Jahres nur noch die Krankenkassenbeiträge übrig. „Dafür rackere ich mich doch nicht auf den Märkten ab“, sagte Herr Heger. „Die Leute gehen an den Ständen vorbei und sagen: „Kennen wir schon…….“ Doppelbelegungen sind für uns Veranstalter natürlich Klasse, denn wir bekommen die Märkte voll. Viele Menschen tummeln sich Woche um Woche auf unterschiedlichen Märkten. Märkte sind inzwischen ein riesiger Wirtschaftszweig. Wo ein Aussteller seinen Laden schließt, macht der Nächste wieder auf. Hat einer eine gute Idee, folgen ihm sofort zwei oder drei andere. Auch das habe ich gerade erlebt. Da wo noch selber etwas hergestellt wird „brummt der Laden“ aber nach wie vor wie auf unserer Meile die Holzwerkstatt Sascha Suppe mit Partner. Irgendwie kann ich es aber auch verstehen, dass, wenn ein Markt nicht genügend Umsatz bringt, zwei weitere an anderen Orten gebucht werden. Die Kosten müssen schließlich bedient werden.

Mich trefft Ihr am nächsten Wochenende auf dem Historischen Jahrmarkt in Kornelimünster bei Aachen.
Über unseren Tittauer Mühlenmarkt schreibe ich keinen Nachbericht mehr. Nah und fern schwärmen die Menschen von dem Mühlenmarkt. Wer etwas von den Sehnsüchten der Menschen versteht, weiß natürlich auch warum.


Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Das war der Trittauer Mühlenmarkt zu Pfingsten 2016

Kunsthandwerker

Rückblick auf unseren Markt „Mit LiebeGemacht – Kunsthandwerk & Genuss – in der Markthalle in Wismar am 30. April und 1. Mai

Besucher in der Markthalle
Besucher in der Markthalle

Die Hansestadt Wismar hat einen der besterhaltenen Stadtkerne in Europa. Geht man durch die Straßen der Altstadt trifft man auf Schritt und Tritt auf Zeugen der Vergangenheit. Wismar ist nach einem Plan entstanden und nicht zufällig. Der quadratische Marktplatz sendet die Zufahrtsstraßen in alle Richtungen. In Wismar erinnern Straßenbezeichnungen und viele Gebäude daran, dass die Stadt bis 1803 in schwedischem Besitz war. Sie fiel erst 1903 endgültig an das Land Mecklenburg zurück.

Frau Marquardt sorgte für Kaffe und Kuchen in der Markthalle
Frau Marquardt sorgte für Kaffee und Kuchen

Die Hansestadt zog viele Touristen bei herrlichem Frühlingswetter am Wochenende an den Alten Hafen und in die attraktive Markthalle in unmittelbarer Nähe. Der Komfort für unsere Aussteller ist in der Markthalle einzigartig. Sie können an die Halle heranfahren und durch die geöffneten Seitenglastüren ihre Stände im Marktinneren aufbauen. Viele Aussteller lobten die großzügige Gestaltung der Stände in der dekorativen Markthalle. Die Besucher, Frau Ulonska vom Ordnungsamt Wismar und das Hansekontor waren begeistert von der dekorativen Gestaltung unserer Aussteller in der Markthalle. „Ihre Aussteller strahlen eine so ruhige und höfliche Gelassenheit aus“, lobte Frau Marquardt am Marktende, die für Kaffee und leckeren selbstgebackenen Kuchen für unsere Gäste sorgte.

Ja, das stimmt. Viele unserer Aussteller sind untereinander befreundet und keiner grenzt den anderen aus oder redet schlecht hinter dem Rücken des anderen. Diese Freundlichkeit spüren auch die Besucher. Einige Touristen kamen sogar aus Aachen, Hamburg und aus weit entfernten Städten. Für alle, die nicht in Wismar waren, haben wir wieder einen kleinen Videoclip drehen lassen.

Unsere Besucher kauften gezielt an den vielen Ständen unserer Aussteller. Nur unsere Gastronomen können kaum noch den Mühlenmarkt in Trittau erwarten und verabschiedeten sich von uns mit: „In Trittau brummt es wieder .....“

In Wismar findet am Wochenende ein hochwertiger Töpfermarkt auf dem Marktplatz statt. Er wird von Christian Schumann aus Rostock organisiert. Wer noch nichts vorhat, sollte ihn besuchen. Es lohnt sich.

Ihre

Elke Baum

Kunsthandwerker

Rückblick auf die Veranstaltung "Mit LiebeGemacht - Kunsthandwerk und mehr" auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz in der Hamburger City vom 14. - 24. April 2016

Bildhauer Tadek Golinczak
Gastkünstler Tadek Golinczak auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz

Die Kaufkraft der Hamburger liegt mit 22.768 Euro pro Kopf nach München und Düsseldorf auf Platz drei. Dazu kommt die wachsende Attraktivität des Einzelhandelsstandorts, die vor allem in der Innenstadt - also auch in der Mönckebergstraße mit unserem Markt liegt.

Figuren von Bildhauer Tadek Golinczak

Weil ich eine langjährige Markt – Organisatorin bin (ich vermeide dieses neu erfundene “ mehr Schein als Sein Wort“ Event Managerin bewusst) und unsere Aussteller z.T. besser kenne als sie sich manchmal selber, hatte ich dieses Mal einigen Ausstellern einen Standplatz direkt vorne auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz zugeteilt, wo sie der Meinung waren, dass dort jeder Besucher vorbei kommt. Sie haben genau DAS erlebt, was sie mir natürlich nicht geglaubt hätten. Die Menschen rannten an ihrem Stand im Eiltempo vorbei auf den Gerhart-Hauptmann-Platz. „Das ist ja nicht zu fassen, wenn ich es selber nicht erlebt hätte“, stellte man nun fest. Besucher, die sich für einen Markt interessieren, sehen sich bei 30 Ausstellern jeden Stand an. Menschen, die sich nicht interessieren, rennen wie bei Karstadt an den Parfümständen zur Europapassage vorbei ohne sich für Parfüm im Geringsten zu interessieren. Selbst wenn man Hinweisschilder auf Parfüm in den Weg stellt, laufen sie an diesen vorbei.

Wir stellen in Trittau bei 140 Ausstellern nur fünf Programmhinweisschilder auf dem großen Gelände aus. Tausende Besucher wissen, warum sie diesen Markt besuchen und sehen sich auch alle Stände an – ohne, dass man sie mit einem Schild darauf aufmerksam machen müsste. Unsere Besucher sind mündige Menschen. Sie sind weder blind noch kaufen sie Schmuck oder anderes, wenn sie es nicht brauchen oder ihnen danach einfach der Kopf nicht steht. Wir sind doch nicht auf einem Wochenmarkt, wo das Käseangebot auf einer Tafel im Weg steht. Wenn ich keinen Käse brauche oder gar nicht esse, kaufe ich trotz Schild mit Hinweis keinen. Es reicht, wenn direkt vor dem Marktplatz Plakatschilder stehen. Handbemalte Schilder auf dem Marktplatz mit Aufdruck „Hier auch Aussteller“ ….. an einer Stelle, wo jeder vorbei gehen muss, alleine schon um zum Parkhaus von Karstadt zu kommen, zeigen wenig Selbstbewusstsein. Besucher, die sich auf einem üppig mit Blumen geschmückten Marktplatz befinden auf dem ein Holzbildhauer große Skulpturen präsentiert und auch noch arbeitet, wissen: „Ich bin hier, weil mich kunsthandwerkliche Stände interessieren.“ Sollte ich durch Zufall hier sein, sehe ich mir auch nur die Stände an, wenn mich Kunsthandwerk interessiert.

Der Gewinner dieses Marktes war eindeutig der Bildhauer Tadek Golinczak. Er verkaufte große Skulpturen, Tiere wie Raben und viele kleine handgefertigte Figuren aus Holz. Er ist ein Typ, den man auf den Märkten sucht und nicht auf jedem Markt findet. Und genau DAS honorieren viele Besucher. Das ist aber nichts Neues – sondern war schon 1980 so als ich den ersten Kunsthandwerkermarkt in Trittau organisierte.

Aber auch die Kunden von der Jackenmanufaktur Christel Moden waren sehr zufrieden mit diesem Hamburger Markt. Ihre Kunden wurden alle im Vorwege angeschrieben und haben den neuen Standort von Christel Moden wohlwollend angenommen. "Dekorativer Markt, gut mit Bus oder Bahn zu erreichen und ein großzügiges ansprechendes Zelt", so ihre Bewertung. Christel Moden waren früher auf der Messe „ Du und Deine Welt“ in Hamburg vertreten. Diese Messe gibt es jetzt nicht mehr. Christel Moden hat viele Kunden im Norden und musste ihnen einen neuen Standort anbieten. Sie sind erfahrene Aussteller und pflegen ihr Geschäft. Sie bereisen ganz Deutschland und wissen, wo sie ihre Kundschaft erreichen.

Mit dem Aufbautag waren wir 12 Tage durchgehend in Hamburg. Wir waren eine zusammen gewachsene Hamburger Markt - Gemeinschaft – fast wie eine Marktfamilie. Unsere Marktfamilie grenzt aber niemanden aus, sondern schließt alle Teilnehmer ein. Ohne Matthias Böttgers Gastronomie und ohne die wunderschönen Bepflanzungen der Gartenbaufirma Bernd Oppermann wäre es ein Markt wie viele andere. Kein Aussteller wäre nicht durch einen anderen zu ersetzen gewesen – außer der Bildhauer Tadek Golinczak. Zusammen konnten wir uns in Hamburg ganz selbstbewusst präsentieren. „Schade, dass die Zeit so schnell vergangen ist. So konnte ich jeden Tag Geld verdienen“, sagte Marina Schacht zum Schluss. Diese Woche öffnet die neu gestaltete angrenzende Landesbankgalerie am Gerhart-Hauptmann-Platz. Im Herbst müssen wir wieder eine Straße von drei Metern mitten über unseren Marktplatz von Karstadt zur Landesbankgalerie frei lassen. Auch das wird für uns kein Problem sein. Es war für mich eine wunderbare Marktzeit mit total netten Ausstellern in Hamburg.

Nicht das was gefällt ist Kunst – sondern das was provoziert und zum Nachdenken anregt. Unsere Besucher suchen auf unseren Märkten nicht DAS was sie überall finden, denn dann könnten sie in die großen eleganten Ladenpassagen gehen. Unsere Besucher möchten immer noch DAS kaufen, was sie von anderen unterscheidet.
Ich freue mich jetzt schon auf die „Hamburger Herbstimpressionen der Kunsthandwerker“ vom 06. – 15. Oktober auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz.

Unser Video gibt Ihnen noch einmal einen kleinen Eindruck davon wie es war.


Ihre

Elke Baum